Verfasst von: Billie | So, 22 Juni, 2008

Pre-Arrival Packet

Enthält:

  • Letter from Coordinator   SKP担当者からの手紙
  • Housing Application Form (if applicable) 入寮申請書(該当者のみ)
  • Housing Guide (if applicable) 住居案内書(該当者のみ)
  • Pre-Arrival Guide プレー・アライバル・ガイド(英語のみ)
  • 事前案内(ガイドの要約)Japanese Summary of Pre-Arrival Guide(日本語のみ)
  • Und ich dachte, ich hätte mich erfolgreich um die Wohnheimwahl gedrückt … Wie auf der internationalen Seite der Rits nachzulesen, unterhält die Uni zwei internationale Wohnheime, die sogenannten „International Houses“, kurz „I-House“. Das Paket enthielt jetzt detaillierte Informationen zu beiden Häusern.

    I-House I ist älter, ein ganzes Stück billiger, aber weniger gut ausgestattet (kein Bücherregal! Was tu ich in einem Zimmer ohne Bücherregal?); hat aber — und damit ist die Entscheidung so gut wie getroffen — ein „お風呂“, ein typisch japanisches Bad. Das sieht dann in etwa so aus:

    Was man auf diesem Bild nicht sieht, ist die große Wanne, in die es geht, nachdem man sich ordentlich gewaschen hat. Heißes Wasser um die 40°C, in dem man dann einfach entspannt … Diese Art zu baden vermisse ich immer noch. Der deutsche Wikipedia-Artikel zum Thema (Badekultur) ist i.ü. mit Vorsicht zu genießen; der Englische ist aber ganz okay. Bilder in dem Artikel zeigen dann auch, wie das ganze in einem normalen Einfamilienhaus oder einer Wohnung aussehen würde.

    Wo war ich?

    Ach ja, die I-Houses. I-House II ist etwas teurer, hat einen Balkon und ist wohl „viel, viel schöner“, hat Bücherregale, einen Kühlschrank, ein Waschbecken und Klo pro Zimmer, aber auch mehr westliche Bewohner, was Kommunikation auf Englisch heißen würde — und Duschkabinen. O-furo? Mehr Komfort? Aber 50 Euro im Monat haben oder nicht haben … mal sehen.

    Es lohnte sich hier auch mal wieder, Japanisch zu können, da die englischen Informationen wohl Copypasta waren und sich teilweise widersprachen.

    Des weiteren stehen Apartments im „College House Lapita“ zur Verfügung, bei denen Naoko lachend meinte, Lapita sei wie das WHO — auf einem Berg. Gut, dass das sowieso nicht meine erste Wahl gewesen wäre …
    Ansonsten kann man, wenn man weiblichen Geschlechts ist, im „International Center for Women Exchange Students“ entweder ein 4,5- oder ein 9--Zimmer mieten. Tatami? Das sind diese Reisstrohmatten, die etwas kleiner als 2m2 sind. In Japan werden Zimmergrößen so angegeben, nicht in Quadratmetern; ich rechne der Einfachheit halber mal zwei, weil das dann die uuuungefähre Quadratmetergröße ergibt.

    Die letzte Option heißt optimistisch „自分で部屋を探す“ , Ich such mir selbst ein Zimmer. Auf die verschiedenen Schwierigkeiten dabei (meist unmöbliert, Kaution, Schlüsselgeld, Vermittlungsgebühr, Bürge …) weisen sie aber hin.

    Der Pre-Arrival Guide gibt nützliche Informationen zur Anreise (wie komme ich vom KIX zur Rits?), zu Preisen (ich hatte völlig verdrängt, wie teuer manches Obst ist — 100 bis 120¥ für einen Apfel!), und auch zum Ablauf der Orientation Week. Auch, dass ich in den ersten Tagen das Uni-Netz der Rits nicht werde nutzen können, verraten sie einem netterweise schon vorher.

    Ich habe noch eine E-Mail an das „International Office“ der Rits geschickt, um abzuklären, wie der Einzug abläuft — einziehen kann ich erst am 9. September, was etwas doof ist, da ich ja am 5. schon ankomme … mal sehen. Irgendein nettes Hostel oder Guesthouse wird sich schon finden lassen, und ich hoffe, die Leute sind nicht schon vor meiner Ankunft genervt von meinen vielen Fragen.

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    Responses

    1. Jaaa… die Apfelpreise… hier kostet ein Apfel konstant gut 150 Yen. O.o
      Hab in der ganzen Zeit nur drei Äpfel gekauft. Mag eh lieber Bananen und davon bekommt man 4-5 für 100 Yen 🙂

    2. Ich freu mich tierisch darauf, wieder frische Feigen zu bekommen. イチジク heißen die und sind unglaublich gut … und natürlich Kaki! Und Mandarinen! ♥ Aber das mit den Äpfeln ist halt schade. *nickt*


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