Verfasst von: Billie | Mi, 13 Februar, 2008

„Echter“ Umzug — Vorbereitung

In Tübingen gibt es an verschiedenen Stellen Wohnheime des Studentenwerks. Ich lebe in einem kleinen, etwas abgelegenen Wohnheim in einem Kellerzimmer — ich mag es hier, es ist ruhig, ich habe den Wald direkt vor der Nase und brauche zu Fuß ca. eine Viertelstunde, um zur Uni zu kommen. Eine Bushaltestelle gibt’s aber auch.

Der Haken?

Dieses Wohnheim hat Semestermietverträge, das heißt, dass ich mich jedesmal für ein ganzes Semester einmiete. Wenn ich nun, was wahrscheinlich ist, Ende Juli bereits ausziehe, würde ich trotzdem noch für August und September Miete zahlen.

Daher habe ich mich schweren Herzens entschlossen, zum nächsten Semester — also zum ersten April — ins WHO umzuziehen. Das WHO — Waldhäuser Ost, nicht Welthandelsorganisation — ist die größte Ansammlung von Wohnheimen in Tübingen; es gibt dort Wohnraum für ca 1700 Studis. Die Zimmer dort werden nach dem Prinzip „Kündigungsfrist sechs Wochen zum Monatsende“ vermietet … was günstiger wäre. Ich hänge an meinem Zimmerchen hier, aber ich fürchte, dieser Umzug lässt sich nicht vermeiden.

Also war ich heute morgen bei der Wohnheimverwaltung.

Meine zuständige Mitarbeiterin sei nicht da, wurde ich unwirsch benachrichtigt; ein Umzug sei drin, aber ich müsse mich ganz normal bewerben, mir keine zu großen Hoffnungen machen und ach ja, 52€ Umzugsgebühr würd’s auch noch kosten.

Ich hab mich also hingesetzt und einen Antrag ausgefüllt, dann stand ich unschlüssig rum und wusste nicht, wohin damit — eine andere Mitarbeiterin erbarmte sich schließlich und meinte, wenn ich noch mit jemandem reden wolle, könne ich ja zu Kollegin W gehen. Das tat ich dann auch, und siehe da …

Zum ersten April wird ein Wohnheim, das grade renoviert wird, bezugfertig sein. Umzugsgebühren würden immer noch anfallen, aber prinzipiell sei der Umzug kein Problem; ich solle mich einfach Ende Februar nochmal melden. Internet ist mit drin, das Wohnheim ist in Sechser-WGs (eine Küche, zwei Bäder, sechs Zimmer) organisiert und kostet mich im Monat etwa zehn Euro weniger als das hiesige, womit die Umzugsgebühren schon fast wieder drin wären.

Jetzt muss ich nur noch sehen, wie ich diesen Umzug organisiere — mein Vater hat angeboten, mit dem Auto runterzufahren und zu helfen, aber das muss doch irgendwie auch so zu schaffen sein. Mal sehen, was mein Freundeskreis so sagt; vielleicht finden sich ein oder zwei Autos und ein paar Leute, die Streichen und Schleppen helfen … Ich werd’s ja sehen.

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