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	<title>Japan, die Zweite &#187; Life at the I-House</title>
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	<description>関西留学、再び</description>
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		<title>Japan, die Zweite &#187; Life at the I-House</title>
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		<title>Eigentlich sollte ich &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 04:42:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Billie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lernen. Oder Aufräumen. Oder rausgehen und genießen, dass momentan noch erträgliche Temperaturen herrschen.
Stattdessen eine Liste der Dinge, die so passiert sind&#8211; ungeordnet und in der Reihenfolge, wie sie mir einfallen. Ich hab tatsächlich den ganzen April über nichts geschrieben &#8212; mal sehen, was ich noch so zusammen bekomme.


1. April: Immatrikulationszeremonie im Osaka Dome. Es war [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=174&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p align="justify">Lernen. Oder Aufräumen. Oder rausgehen und genießen, dass momentan noch erträgliche Temperaturen herrschen.</p>
<p align="justify">Stattdessen eine Liste der Dinge, die so passiert sind&#8211; ungeordnet und in der Reihenfolge, wie sie mir einfallen. Ich hab tatsächlich den ganzen April über nichts geschrieben &#8212; mal sehen, was ich noch so zusammen bekomme.</p>
<ul>
<div align="justify">
<li>1. April: Immatrikulationszeremonie im Osaka Dome. Es war eiskalt, wir haben alle gefroren wie blöd &#8230; war aber okay. Nicht super, aber was erwartet man auch.</li>
<p></p>
<li> 7.-15. April: Erste Vorlesungen und fröhliches Kurswählen. Ich bin, wie erwartet, im <i>menjo</i>-Level gelandet&#8211; keinerlei Verpflichtungen was die Auswahl der Kurse angeht, solange ich mindestens fünf fest belege und (mit Veranstaltungen, die ich als Gast höre) auf mindestens sieben Veranstaltungen die Woche kommen. Ich habe momentan zehn Kurse belegt, bis Freitag sollte ich mir überlegen, was davon ich wieder sein lasse. Anrechnen lassen kann ich&#8217;s mir ohnehin nicht &#8230;<br />
Mein Freitag ist jetzt tatsächlich auch frei, mal sehen, was ich damit noch mache.</li>
<p></p>
<li>Clubs: Ich besuche jetzt einmal die Woche den Go-Club der Uni und stehe außerdem kurz davor, Kansai <acronym title="Model United Nations">MUN</acronym> beizutreten&#8211; meine Uni hat einen Zirkel, der Teil der ky&amp;333;toer Zweigstelle ist. Mal sehen. Für die Übungskonferenz nächstes Wochenende bin ich jedenfalls angemeldet &#8230; </li>
<p></p>
<li>Ich habe unglaublich viel eingekauft in den letzten Wochen. Kleidung vor allem, aber auch Essen bzw. Süßigkeiten. Das muss im Mai besser werden &#8230; </li>
<p></p>
<li>&#8230;nur, dass ich am 30. auf einer Hochzeit eingeladen bin und mir bis dahin überlegen muss, ob ich mir einen gebrauchten <i>furisode</i> und <i>obi</i> und die nötigen Kleinigkeiten dazu zulege (die Vernunft sagt &#8222;Kind, wann ziehst du das je wieder an!&#8220;, aber jetzt bin ich grad noch nicht zu alt dafür, und &#8230;) oder gucke, ob ich (deutlich mehr) Geld für einen neuen<i> iromuji</i> ausgebe&#8211; die gebrauchten sind vom Ärmel her meist so kurz, dass sie wieder komplett informell wirken. Entscheidungen, aaah.</li>
<p></p>
<li>die Golden Week, eine Woche mit vier drei aufeinander folgenden Feiertagen, wurde uns doch freigegeben&#8211; was ich aber erst Freitag endgültig erfahren habe und daher jetzt die ganze Woche hier in Ky&#333;to hängen werde, statt was zu unternehmen. Ein bisschen ärgert&#8217;s mich schon, aber ist nicht zu ändern. Das nötige Kleingeld, um zu reisen, hätt ich momentan ohnehin eher nicht.</li>
<p></p>
<li>Ich habe mich für Level 1 des 日本語能力試験 ( = JLPT, Japanese Language Proficiency Test) angemeldet. Am 5. Juli darf ich dann hoffentlich irgendwo in der Nähe am Test teilnehmen; wie das Ergebnis wird, kann ich überhaupt nicht einschätzen.</li>
<p></p>
<li>Die japanische Regierung hat im Februar an jeden mit einem festen Wohnsitz in Japan registrierten Einwohner zwischen 18 und 65 12000Y verschenkt (unter 18 und über 65 gibt&#8217;s mehr) &#8212; auch an mich. Beantragen muss ich die Zahlung noch, aber ich kann sie bekommen. Nett, oder?</li>
<p></p>
<li> Zur Panik mit der Schweinepest folgende zwei Zeilen:<br />
<i>Over 100 people get Swine Flu and everyone wants to wear surgical masks.<br />
33000000 (thirty-three</i> million<i>) people have AIDS, and nobody wants to use condoms.</i>
</li>
</div>
</ul>
<p>Und das war&#8217;s für heute. Vielleicht treff ich mich nachher mit Freunden zum Videogucken, mal sehen&#8230;</p>
Posted in Allgemeines, Japan, Kyoto, Life at Rits, Life at the I-House  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dokuritsu.wordpress.com/174/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dokuritsu.wordpress.com/174/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dokuritsu.wordpress.com/174/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dokuritsu.wordpress.com/174/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dokuritsu.wordpress.com/174/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dokuritsu.wordpress.com/174/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dokuritsu.wordpress.com/174/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dokuritsu.wordpress.com/174/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dokuritsu.wordpress.com/174/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dokuritsu.wordpress.com/174/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=174&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Essen</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 07:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Billie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[japanische Gerichte]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8222;Du kochst aber oft Japanisch.&#8220;
Solche oder ähnliche Sätze bekomme hier immer wieder zu hören, und ich dachte mir, da Essen und Kochen eine wichtige und so gut wie tägliche Beschäftigung sind, hat Essen in Japan einen eigenen Eintrag verdient. Nicht nur als Zusatz zu Silvester und Neujahr, wo ich mich schon viel drüber ausgelassen hab, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=169&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>&#8222;Du kochst aber oft Japanisch.&#8220;<br />
Solche oder ähnliche Sätze bekomme hier immer wieder zu hören, und ich dachte mir, da Essen und Kochen eine wichtige und so gut wie tägliche Beschäftigung sind, hat Essen in Japan einen eigenen Eintrag verdient. Nicht nur als Zusatz zu Silvester und Neujahr, wo ich mich schon viel drüber ausgelassen hab, und eigentlich sogar mehr als einen, aber irgendwo muss man ja mal anfangen.</p>
<p>In Deutschland hört man oft, japanisches Gemüse sei sehr teuer&#8211; tatsächlich ist es so, dass viele Dinge, die in Deutschland spottbillig sind (Kartoffeln, Möhren etc) teurer sind als gewohnt, dafür werden einem andere Dinge nahezu hinterher geworfen. Fleisch ist teurer, Fisch dafür sehr günstig&#8211; und da am Dienstag ein neuer Riesensupermarkt direkt um die Ecke eröffnet hat, habe ich jetzt auch Möglichkeiten, frischen Fisch zu kaufen, was mich natürlich sehr freut. Heute habe ich zwei kleine Makrelenhechte (jap. <i>samma</i>) gekauft, die dann mit Salz abgerieben und in der Grillschublade des Herdes gegart werden. </p>
<p>Generell sieht warmes Essen für mich hier so aus, dass ich entweder Reis oder Nudeln habe (meist Reis, manchmal Nudeln, selten Kartoffeln), dazu irgendein Gemüse, und eventuell etwas Fleisch oder Fisch.<br />
Soja und Reis gehören eigentlich in irgendeiner Form zu jeder Mahlzeit&#8211;   mit Kombinationen aus <acronym title="Sojasauce"><i>sh&#333;yu</i></acronym>, <acronym title="süßlicher Reisalkohol zum Würzen"><i>mirin</i></acronym>, <i>sake</i>, Zucker und <i>dashi</i> wird gewürzt, auch Miso wird beileibe nicht nur als Suppengrundlage verwendet, sondern gern auch zum Würzen genommen (es gibt da auch X verschiedene Sorten, die alle unterschiedlich verwendet werden …). Sojasprossen, T&#333;fu und Natt&#333; sind weitere Sojaerzeugnisse, und &#8222;einfach so&#8220; kann man die Bohnen auch essen &#8230; viel Auswahl also.<br />
Sesam und Sesamöl, <acronym title="hauchdünne Flocken aus getrocknetem, geriebenem Bonito"><i>katsuobushi</i></acronym>, Pfeffer, Knoblauch und Ingwer sind weitere beliebte Würzmittel.</p>
<p>Aber Butter bei die Fische&#8211; was verwende ich denn jetzt eigentlich?</p>
<p>Ich habe zwei Standard-Frühstückskombinationen. Die eine ist reisbasiert, die andere auf Toastbrot. Letzteres wird mit Butter und Marmelade, manchmal auch mit Schokoschmiere, Erdnussbutter oder Vegemite gegessen, manchmal noch ein Frühstücksei, dazu gibt&#8217;s Kaffee oder Schwarztee, immer mit Milch.<br />
Die Reisvariante bei mir sieht eigentlich immer <i>natt&#333;</i> (ja, <i>das</i> natt&#333;) und <i>ochazuke</i>&#8211; Reis mit Tee aufgegossen&#8211; vor, dazu teilweise umeboshi, rohes Ei, Reste vom Vortag, manchmal noch Misosuppe &#8230; und dann meistens trotzdem Kaffee oder Schwarztee mit Milch, egal, wie die Leute sich drüber amüsieren.</p>
<p>Warme Mahlzeiten sind ganz unterschiedlich&#8211; bei westlicher Pasta gibt&#8217;s teilweise Tütensauce, teilweise selbstgemachtes, je nach Laune (wobei die Tütensaucen hier auch interessant sind&#8211; eine meiner Lieblingsvarianten ist weniger Sauce als trockene Zutaten, die als Geschmackszutat draufkommen, nämlich getrocknete <i>tarako</i> &#8212; Kabeljaurogen &#8212; mit etwas Salz und <i>nori</i>).<br />
Bei Reis &#8230; gibt es viel. Dinge, die ich häufig mache:<br />
- <i>kabocha no amani</i>, süß gekochter Hokkaid&#333;kürbis<br />
- <i>piiman to eringi no marugotoni</i>, ganze <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kr%C3%A4uterseitling">Kräuterseitlinge</a> und Minipaprika in Sud gekocht<br />
- Curryreis<br />
- <i>nikujaga</i>: Fleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Gemüse-was-da-ist (bei mir meist Möhren und <i>konnyaku</i>), mit dashi, Zucker, sh&#333;yu und mirin gekocht<br />
- <i>sh&#333;gayaki</i>, mit Ingwer und Soyasauce mariniertes gebratenes Fleisch<br />
- <i>h&#333;rens&#333; no gomaae</i>&#8211; Spinat mit einer Sesamsauce angerichtet; ein Rezept, das ich von <a href="http://higanbana.wordpress.com">Higanbana</a> habe</p>
<p>usw. usf.</p>
<p>Saisonal bedingt verwende ich unterschiedliche Dinge, im Herbst gab&#8217;s viele Auberginen, im Winter Kürbis und Süßkartoffeln, im Moment Lauchzwiebeln und Spinat … dann gibt&#8217;s die Dinge, die ich immer wieder mal kaufe, aber selten ganz schaffe, so wie <i>daikon</i>, eine riesige Rettichart, oder <i>nagaimo</i>, eine schleimende Wurzel, die bei verschiedenen Sachen verwendet wird. Weitere Speiseplankomponenten sind Okra (auch schleimig, aber hübsch), andere japanische Pilzsorten wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shiitake"><i>shiitake</i></a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enoki"><i>enokitake</i></a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maitake"><i>maitake</i></a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shimeji"><i>shimeji</i></a>, der schwarzwurzelartige <i>gob&#333;</i>, Blattgemüse wie <i>mitsuba</i>, <i>mizuna</i> und <i>komatsuna</i> &#8230; Langweilig wird&#8217;s so schnell nicht.</p>
<p>So, und jetzt hab ich Hunger. Mehr vielleicht später.</p>
Posted in Allgemeines, Japan, Life at the I-House Tagged: Alltagskost, Essen, Essen in Japan, Gemüse, japanische Gerichte, Kochen <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dokuritsu.wordpress.com/169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dokuritsu.wordpress.com/169/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dokuritsu.wordpress.com/169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dokuritsu.wordpress.com/169/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dokuritsu.wordpress.com/169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dokuritsu.wordpress.com/169/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dokuritsu.wordpress.com/169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dokuritsu.wordpress.com/169/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dokuritsu.wordpress.com/169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dokuritsu.wordpress.com/169/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=169&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Krank</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 10:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Billie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Japan]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine alljährliche Erkältung hat zugeschlagen, pünktlich nach der Abgabe der Arbeiten. Komplett mit verstopfter Nase, erhöhtem Schlaf- und Flüssigkeitsbedarf, Kopfschmerzen und Schlappheit, aber wenigstens (noch) ohne Fieber und mit nur wenig Husten. 
LX hat bei ihrem Auszug chinesische Medizin hinterlassen, und da sowohl S als auch LW traditionelle chinesische und moderne westliche Medizin zu genüge [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=129&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Meine alljährliche Erkältung hat zugeschlagen, pünktlich nach der Abgabe der Arbeiten. Komplett mit verstopfter Nase, erhöhtem Schlaf- und Flüssigkeitsbedarf, Kopfschmerzen und Schlappheit, aber wenigstens (noch) ohne Fieber und mit nur wenig Husten. </p>
<p>LX hat bei ihrem Auszug chinesische Medizin hinterlassen, und da sowohl S als auch LW traditionelle chinesische <i>und</i> moderne westliche Medizin zu genüge kennen und mir erklären konnten, was es in etwa ist &#8230; ich schätze, es kann nicht schaden, zumal Stirn- und Nebenhöhlenentzündung hierzulande offenbar zu den Sachen gehört, die eine Antibiotikabombe rechtfertigen. Solange ich kein Fieber hab … wenn&#8217;s mir bis Montag nicht wenigstens etwas besser geht, werde ich aber wohl zum Arzt gehen. Aus dem Haus muss ich dann ohnehin, denn irgendwo kann man hier laut JJ auch richtige Taschentücher auftreiben, die nicht sofort die Nase wundscheuern und beim ersten kleinen Schnauben reißen… dass Japaner in Deutschland immer behaupten, unsere Taschentücher seien &#8222;hart&#8220;, mag ja stimmen, aber ich brauch im Schnitt drüben trotzdem länger als anderthalb Tage (!), bevor meine Unternase-Oberlippe wundgescheuert ist.  </p>
<p>Donnerstag drei Stunden auf dem Eis zu verbringen war in Anbetracht der Tatsache, dass ich die Erkältung schon halb hatte, vermutlich nicht die beste Idee die ich je hatte, aber diesbezüglich bereue ich nichts. Eislaufen! &hearts;</p>
<p>P.S.:<br />
Die Unigeschichte hat sich geklärt&#8211; denke ich. Ich durfte die eine Arbeit noch abgeben, Punkte habe ich ohnehin genug wenn auch nur sechs der acht Kurse durchgehen, und ich zweifle ganz ehrlich bei keinem wirklich daran&#8211; die Noten werden vielleicht nicht berühmt ausfallen, aber ich habe nicht das Gefühl, irgendwo durchgefallen zu sein.</p>
Posted in Allgemeines, Japan, Life at the I-House  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dokuritsu.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dokuritsu.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dokuritsu.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dokuritsu.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dokuritsu.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dokuritsu.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dokuritsu.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dokuritsu.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dokuritsu.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dokuritsu.wordpress.com/129/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=129&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Alltag</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 12:16:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Billie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stipendium]]></category>
		<category><![CDATA[Study in Kyoto Program]]></category>
		<category><![CDATA[Ritsumeikan Study in Kyoto Program]]></category>
		<category><![CDATA[sightseeing Kyoto]]></category>
		<category><![CDATA[SKP]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Alltag hat sich jetzt endgültig eingestellt. Ich habe ein Bankkonto, ein eigenes Telefon, mein Stipendium (Willkommensgeld + September + Oktober) wird Ende des Monats auf einen Schlag überwiesen und dann bin ich reich mir ermöglichen, wieder was zu unternehmen &#8212; ich komme momentan zwar gut über die Runden wie in Deutschland auch, habe genug [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=104&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p align="justify">Der Alltag hat sich jetzt endgültig eingestellt. Ich habe ein Bankkonto, ein eigenes <a href="http://mb.softbank.jp/mb/product/3G/821sc/">Telefon</a>, mein Stipendium (Willkommensgeld + September + Oktober) wird Ende des Monats auf einen Schlag überwiesen und <s>dann bin ich reich</s> mir ermöglichen, wieder was zu unternehmen &#8212; ich komme momentan zwar gut über die Runden wie in Deutschland auch, habe genug zu Essen, stöhne über teure Lehrbücher und könnte, wenn ich wollte, einmal die Woche mit Freunden weggehen. Problem dabei ist nur, dass die meisten anderen hier die ersten Wochen in Japan damit zu nutzen scheinen, dass sie alle Touripunkte Ky&#333;tos auf einmal abhaken zu wollen …</p>
<p>Aber fassen wir zusammen.</p>
<p><u><b>Uni</b></u></p>
<p align="justify">Mein Stundenplan ist ziemlich voll &#8212; elf Veranstaltungen; je anderthalb Stunden, HAUFENWEISE Hausaufgaben. Ich hab vier Japanisch-Veranstaltungen (grau), je zwei Veranstaltungen, die a.) vornehmlich für <acronym title="Austauschstudenten">ATS</acronym> gedacht sind (gelb), b.) nur für Kurzzeit-<acronym title="Austauschstudenten">ATS</acronym> gedacht sind (pfirsich), und c.) für reguläre japanische Studenten gedacht sind (grün). Außerdem eine Vorlesung zu den Vereinten Nationen auf Englisch, an der japanische Studenten sowie Austauschstudenten aus dem englischsprachigen <acronym title="Japan and World Perspectives">JWP</acronym>-Programm teilnehmen (blau).</p>
<p>
<table width="90%">
<tbody>
<tr>
<td>  &nbsp; </td>
<td>Montag  </td>
<td>Dienstag  </td>
<td>Mittwoch  </td>
<td>Donnerstag  </td>
<td>Freitag</td>
</tr>
<tr>
<td>9<sup><u>00</u></sup>   &#8211; 10<sup><u>30</u></sup>  </td>
<td>  &nbsp;</td>
<td bgcolor="lightgrey">日本語IV &#8211; 読解・語彙</td>
<td bgcolor="lightgrey">日本語II &#8211; 文法・文章表現</td>
<td>    &nbsp;</td>
<td bgcolor="#ccffcc">グローバライゼーションとジェンダー（国関）</td>
</tr>
<tr>
<td> 10<sup><u>40</u></sup>  &#8211; &nbsp;12<sup><u>10</u></sup>   </td>
<td>&nbsp;</td>
<td>  &nbsp;  </td>
<td>  &nbsp;  </td>
<td bgcolor="lightgrey">超級日本語</td>
<td bgcolor="lightgrey">日本語VI &#8211; 聴解・口頭表現</td>
</tr>
<tr>
<td>12<sup><u>10</u></sup> &#8211;  &nbsp;13<sup><u>00</u></sup> </td>
<td colspan="5" align="center"><acronym title="Mittagspause">昼休み</acronym></td>
</tr>
<tr>
<td>13<sup><u>00</u></sup>   &nbsp;14<sup><u>30</u></sup>  </td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
<td bgcolor="palegoldenrod">日本語教授法 II</td>
<td bgcolor="lightblue">The United Nations</td>
<td bgcolor="#ccffcc">ジェンダー論J (法)</td>
</tr>
<tr>
<td>14<sup><u>40</u></sup> &#8211;  &nbsp;16<sup><u>10</u></sup>  </td>
<td bgcolor="palegoldenrod">日本語言語学II</td>
<td>&nbsp;</td>
<td bgcolor="peachpuff" rowspan="2"> (15:30 &#8211; 17:00) 茶道</td>
<td> &nbsp;</td>
<td>&nbsp;  </td>
</tr>
<tr>
<td>16<sup><u>20</u></sup> &#8211; &nbsp;17<sup><u>50</u></sup>  </td>
<td bgcolor="peachpuff">書道</td>
<td> &nbsp;  </td>
<td> &nbsp;  </td>
<td> &nbsp; </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p align="justify">Die Japanischkurse sind teils unterhaltsam, teils langweilig, aber sie sollten allesamt etwas bringen. Debattieren auf Japanisch, achduschande … unter anderem wurde auch gesagt, dass mein Leseverständnis-Kurs innerhalb einer Woche ein zweihundert Seiten dickes Buch lesen solle, was ja an und für sich kein Problem wäre, aber auch hier wieder &#8212; Japanisch. Ich bin so langsam; das tut meinem Ego nicht grad gut. Wenigstens nehmen die anderen Kursteilnehmer das ganze nicht so ernst („Wie, du willst das echt lesen? Ich hab&#8217;s noch nicht mal gekauft!“), das beruhigt mich etwas. Ist auch ganz interessante Lektüre &#8211; <acronym title="Wakamono no housoku, 'Die Gesetze der Jugend'">『若者の法則』</acronym> von <acronym title="香山リカ">Kayama Rika</acronym>.</p>
<p align="justify">Die beiden Veranstaltungen, die ich mit japanischen Studenten belege, sind beide zum Thema Gender &#8212; soweit sehr viele Grundlagen, aber es waren auch erst zwei Sitzungen, und es ist auf jeden Fall interessant, das Thema aus einer nicht-euroamerikanischen Perspektive zu behandeln &#8212; viele Fragen, die in Europa und Nordamerika eine riesige Rolle spielen, kommen hier gar nicht auf, dafür aber andere, auf die man in Europa ohne weiteres gar nicht käme. Spannend. </p>
<p align="justify">Die bislang interessanteste Veranstaltung für japanische und Kurzzeitaustauschstudenten ist die englische Vorlesung zur UN &#8212; regt zum Nachdenken an, und der Dozent eröffnete mir auf Nachfrage, dass es nicht nur in Ky&#333;to MUN gibt, sondern sogar einen Ritsumeikan-eigenen Zirkel bzw. „Circle“ &#8212; er will zur nächsten Sitzung ein paar Infomaterialien mitbringen. Das wär&#8217;s doch, MUN in Japan.</p>
<p align="justify">Wegen Circles muss ich mich sowieso nochmal schlau machen &#8212; von Eiskunstlauf über Modedesign zu Freiwilligenarbeit und Campusradio gibt&#8217;s hier eigentlich nichts, was es nicht gibt, so jedenfalls der Eindruck. Wäre sicher eine gute Gelegenheit, noch ein paar Leute kennen zu lernen.</p>
<p><u><b>Wohnheim</b></u></p>
<p align="justify">Ich hab hier im I-House unheimlich viel Motivation, doch noch mal anzufangen, Koreanisch oder Chinesisch (Mandarin) ordentlich zu lernen &#8211; das Sprachwirrwarr im Wohnheim ist unglaublich, und es passiert durchaus, dass ich abends in die Küche komme, die Anwesenden mit 안녕(하스요)　begrüße, auf Japanisch und Englisch weiterquatsche und mich mit 晩安 verabschiede … Macht Spaß.</p>
<p align="justify">Einkaufen ist nach wie vor ein Abenteuer. Die meisten Dinge, die ich in Deutschland mal eben so gekocht oder gekauft habe, sind hier schlicht nicht machbar &#8212; Brot? Fehlanzeige (Toast ist zu kriegen, aber auch nur die Weißbrotvariante), Milchprodukte kosten etwa das Doppelte, Fleisch ist sowieso teuer und oft nur super dünn geschnitten zu haben. Dafür ist logischerweise all das, was in Deutschland im Asiamarkt unerschwinglich ist, spottbillig. Ich hab mir fest vorgenommen, hier zu lernen, wie man Fisch brät und kocht; mal sehen, was das wird &#8212; der erste Versuch mit gegrilltem Lachs war durchaus essbar, nur wird mir das in einer deutschen Küche ohne Fischbratschublade im Herd herzlich wenig nützen. </p>
<p align="justify">Ansonsten ist im I-House <i>immer</i> was los &#8212; wenn man Gesellschaft will, geht man in eine der drei Küchen oder in den Aufenthaltsraum, relative Ruhe findet man im eigenen Zimmer.  Ich bin Tag für Tag glücklicher mit meiner Entscheidung, ins I-House zu ziehen, obwohl ich den steilen Hügel auf dem Weg zur Uni immer noch verfluchen könnte.</p>
<p><u><b>Leute</b></u></p>
<p align="justify">Ich kenne mittlerweile einen ganzen Haufen Leute; habe bei einer kleinen Vorstellungsrunde für die gute alte EKUT drei deutschlandinteressierte Mädels kennen gelernt, von denen zwei vermutlich in Tübingen landen werden, die dritte (die &#8216;ne zeitlang in Hamburg gelebt hat, lustig!) wahrscheinlich in Köln, wenn mein Gefühl stimmt. </p>
<p align="justify">Am letzten Sonntag (28.9.) hab ich mich mit Naoko, Kumi, Sayo und Gordon getroffen und wir haben gemeinsam die Gegend um den <acronym title="Kiyomizudera"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kiyomizu-dera">清水寺</a></acronym> unsicher gemacht. Hinterher bin ich noch zu Naoko und ihrer Schwester gefahren, wir haben zusammen O-nabe (japanischen Eintopf, typisches Winter-/ Herbstessen) gegessen und gequatscht und hatten generell einen netten Abend. Darf häufiger passieren.<br />
Diesen Sonntag war ich mit Leuten aus den anderen Wohnheimen (Lapita und I-House II) sowie einem der Buddies beim Karaoke; nachdem Jamie, Dokken und Raisa gegen 22:30 gehen mussten, haben Shimpei, Jess und ich noch bis kurz nach eins durchgehalten … entsprechend hinüber war ich dann die letzten beiden Tage, aber irgendwie war&#8217;s das wert. Karaoke ist was tolles. Sollte Shimpei seine Drohung, die Videos, die er von uns beim YMCA-Singen und -Hampeln gemacht hat, bei Facebook hochzuladen, wahr machen, werde ich ihn allerdings erledigen müssen. Heimlich, still und leise.</p>
<p><u><b>Sonst</b></u></p>
<p align="justify">Was sonst? Ky&#333;to ist ideal mit dem Fahrrad zu erkunden, allein schon, weil eine Bus- oder Straßenbahnfahrt um die 200¥ kostet. Das ist beim Fahrstil der Einheimischen allerdings nicht unbedingt spaßig &#8212; fängt an mit Radfahrern, die einem auf der falschen Seite entgegenkommen und dann erwarten, dass man sie innen vorbei lässt, und endet mit Autofahrern, denen Zebrastreifen einfach völlig egal sind. Ich hab mir im besagten Kiyomizudera vorsichtshalber einen Glücksbringer für Sicherheit im Straßenverkehr gekauft. </p>
<p align="justify">100¥-Shops wie Dais&#333; sind böse. Man bekommt dort zwar alles für 100¥, aber erstens verleitet das zu Schwachsinnskäufen und zweitens vergisst man schnell mal, dass der gleiche Gegenstand im Supermarkt um die Ecke vielleicht nur 88¥ kostet …</p>
<p align="justify">Außerdem: Bitte, Euro, benimm dich und komm zurück! Ich hab mit einem Wechselkurs von mindestens 150¥/Euro gerechnet, nicht mit mickrigen 139!</p>
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		<title>Orientation, Einstufungstest, Leute</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 07:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Billie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Orientation]]></category>
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		<description><![CDATA[So langsam stellt sich eine Art Alltag ein &#8212; von richtigem Alltag kann noch nicht die Rede sein, da die Uni noch nicht begonnen hat, aber zumindest ist nicht mehr jeder Tag voll von „Ach richtig, da war noch …“
Klar ist noch lange nicht alles erledigt, aber so langsam wird&#8217;s. Morgen oder übermorgen eröffne ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=101&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p align="justify">So langsam stellt sich eine Art Alltag ein &#8212; von richtigem Alltag kann noch nicht die Rede sein, da die Uni noch nicht begonnen hat, aber zumindest ist nicht mehr jeder Tag voll von „Ach richtig, da war noch …“</p>
<p align="justify">Klar ist noch lange nicht alles erledigt, aber so langsam wird&#8217;s. Morgen oder übermorgen eröffne ich ein Konto, vermutlich bei der <acronym title="京都央信用金庫">Ky&#333;to Chū&#333; Kinko</acronym>, die uns empfohlen wurde. Dann kann ich nämlich endlich auch mein JASSO in Anspruch nehmen … dazu vielleicht an anderer Stelle nochmal mehr, so ganz einfach ist nämlich auch das leider nicht.</p>
<p align="justify">Also, was mache ich hier eigentlich?</p>
<p align="justify">Einkaufen &#8212; ich habe immer noch nicht alles, was zum täglichen Leben nötig ist, und versuche, stückchenweise die Dinge zusammen zu bekommen, ohne mich gleich in riesige Unkosten zu stürzen. Werde eventuell häufiger mal in der Mensa essen; das Essen dort ist günstig und ziemlich gut, mit kostenloser Nährwertanalyse auf dem Bon.</p>
<p align="justify">Leute … im Wohnheim sind die meisten wirklich nett, es wird viel gefeiert und ausgegangen (wobei ich aufpassen muss, das nicht zur Gewohnheit werden zu lassen, sonst wird&#8217;s auf die Dauer eben doch teuer) oder eben in Zimmern gefeiert, bis Buddies kommen und schimpfen. Die Atmosphäre ist einfach schön locker und entspannt, und die Internationalität der Bewohner sorgt dafür, dass <i>immer</i> irgendein Gesprächsstoff besteht, und wenn&#8217;s nur gegenseitiges „<i>Was</i> sagt ihr dazu? Bei uns heißt das …!“ ist.</p>
<p align="justify">Freitag waren die Einstufungprüfungen &#8212; Hörverständnis ging so, Leseversändnis hab ich als erste abgegeben, und wurde dann auch prompt (als einziger Nicht-Asiat abgesehen von Marty aus den USA, der die ersten Tests dank bestandenem <acronym title="日本語能力試験, Japanese Language Proficiency Test">JLPT</acronym> Lvl 1 nicht machen musste) zum Test fürs <acronym title="規">Seiki</acronym>-Level, bei dem ich an regulären Vorlesungen teilnehmen kann, eingeladen. Das lief so la la, aber offenbar gut genug, dass sie&#8217;s mir im Interview (bzw der mündlichen Prüfung) am Montag nicht abgesprochen haben. Genaue Ergebnisse erfahr ich am Donnerstag.</p>
<p align="justify">Morgen ist außerdem Willkommens- / Immatrikulationszeremonie, und irgendein kluger Kopf hat sich einfallen lassen, dass wir erst in &#8222;semi-casual&#8220;, also an europäischen Verhältnissen gemessen schicker Garderobe dort aufkreuzen sollen und anschließend ins Erdbebenzentrum, um zu lernen, wie man sich bei selbigen verhält … ohne, dass vorgesehen wäre, dass man sich zwischendurch umziehen kann. Kein Kommentar.</p>
<p><span id="more-101"></span></p>
<p align="justify">Gestern abend hatte ich meine erste unangenehme Begegnung in Japan &#8212; eine Gruppe von uns <acronym title="Austauschstudis">ATS</acronym> stand vor einem <acronym title="Convenience Store = 24h-Supermarkt">„Kombini“</acronym>, unterhielt sich, lachte und machte den Bürgersteig etwas schwer passabel. Ein älterer, angetrunkener Mann fühlte sich wohl davon angefressen und drängelte sich unter lautem 「おい、邪魔、邪魔！」(sinngemäß etwa „Weg da weg da, ihr steht im Weg!“) durch, was uns alle etwas irritierte, aber auf dem Rückweg, als der Weg wirklich mehr oder weniger frei war, meinte er dann, das in erhöhter Lautstärke und etwas aggressiverer Wortwahl wiederholen zu müssen … worauf mir sinngemäß „Kein Grund, so grob zu werden!“ rausrutschte. Laut. Er, verblüfft bis verärgert, dass in unserer Gruppe tatsächlich irgendjemand was erwiederte: „Das is &#8216;n Weg! Ihr blockiert den!“, ich, mit zitternden Knien und sowohl bestimmter als auch höflicher, als ich&#8217;s mir zugetraut hätte: „Das ist uns bewusst, uns wie Sie sehen, ist dort reichlich Platz, also bitte.“<br />
<br />Woraufhin er dann abzog, aber mir war überhaupt nicht mehr wohl. Die anderen fanden, ich hätt&#8217;s richtig gemacht, aber ich machte mich mit Marion auf den Rückweg. Ich mag Auseinandersetzungen nicht, zum Teufel mit meiner großen Klappe.<br />
Wieder im Wohnheim sprach mich Feliks an &#8212; offenbar sah man mir an, dass ich nicht so ganz auf dem Damm war. Sein Kommentar zu der Geschichte war &#8222;Don&#8217;t worry about it. He&#8217;s a dirty drunk old Japanese salaryman, they&#8217;re not human.&#8220;, was mich zumindest zum Lachen brachte, auch wenn ich nicht ganz zustimmen konnte.<br />
Später saßen Willie (US), Lulu (VCR/NZ), Joyce (HK/CND), Hayato (GB/J), Bryce (US), Yee Chea (MAL), Eric (US), Kalle (S), Morgan (CND) und ich in Feliks&#8217; (NZ) extrem gut ausgestatteten Zimmer, tranken oder auch nicht und redeten. War ein netter Abschluss für den Abend, und mir ging&#8217;s danach auch besser.</p>
<p align="justify">Heute ist wegen Herbstanfang ein Feiertag (heißt: Banken etc haben zu, Geschäfte geöffnet), heute abend: treffen mit Freunden, dann eventuell mit einem Riesenhaufen <acronym title="Study in Kyoto Programme">SKP</acronym> / <acronym title="Japan and World Perspectives (Programme)">JWP</acronym>-Teilnehmern zum <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Izakaya"><acronym title="居酒屋; Kneipe -- der dt. Wiki-Artikel ist nicht so">Izakaya</acronym></a> und anschließend Club / Tanzen, wobei ich letzteres wohl lassen werde; Clubs sind nicht wirklich mein Ding, und ein bisschen aufs Kleingeld achten sollte ich auch.</p>
Posted in Allgemeines, Japan, Life at the I-House, Stipendium, Study in Kyoto Program Tagged: 秋分の日, 酔っぱらい, JWP, Kyoto, Orientation, SKP, Study in Kyoto Program <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dokuritsu.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dokuritsu.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dokuritsu.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dokuritsu.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dokuritsu.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dokuritsu.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dokuritsu.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dokuritsu.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dokuritsu.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dokuritsu.wordpress.com/101/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=101&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die ersten Tage in Ky&#333;to</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 08:24:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Billie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich verbringe im Moment unglaublich wenig Zeit vor dem PC, wobei sich das sicher wieder ändert, sobald ich eigentlich Hausaufgaben erledigen sollte oder alle Bände der für mich interessanten Serien in der kleinen Book-Off-Filiale hier um die Ecke gelesen habe … aber zu den ersten Tagen hier.
Am Morgen des 9.9. habe ich Osaka hinter mir [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=96&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p align="justify">Ich verbringe im Moment unglaublich wenig Zeit vor dem PC, wobei sich das sicher wieder ändert, sobald ich eigentlich Hausaufgaben erledigen sollte oder alle Bände der für mich interessanten Serien in der kleinen Book-Off-Filiale hier um die Ecke gelesen habe … aber zu den ersten Tagen hier.</p>
<p align="justify">Am Morgen des 9.9. habe ich Osaka hinter mir gelassen und mich auf den Weg nach Ky&#333;to gemacht. Ist nicht weit, ist auch nicht weiter anstrengend, aber ich habe mich zwischen der Endstation (Straßenbahn! Ich wusste gar nicht, dass es sowas in Japan gibt, und suspekt sind mir die Dinger nach wie vor …) und dem Wohnheim erstmal gründlich verlaufen. Dreimal Fragen, und dann kam ich aber an &#8212; als erste der neuen ATS. Das mit dem Verlaufen sollte sich übrigens noch drei, viermal wiederholen, so langsam kenn ich mich aber aus … hoffe ich.</p>
<p align="justify">Erste Eindrücke aus dem Wohnheim: unerwartet groß und sauber (Ausnahme: Küchen, die sind sehr klein und nur an Wohnheimstandards gemessen sauber), viele viele <strong>viele</strong> Regeln &#8212; beim Verlassen des Hauses Namensschild auf Rot drehen, beim Wiederkommen auf Weiß zurück; nach 21h Ruhe im Haus, Besuch nur bis 23h (es sei denn, der Besuch übernachtet, dann muss er aber pro Nacht 1000¥ zahlen), Besuch muss sich in eine Liste eintragen, bei mehreren Leuten im Zimmer die Fenster schließen, weil sich sonst die Nachbarn über den Lärm beschweren, usw usf. <br /> Ich war erstmal ziemlich erschlagen und wollte nur zurück zu Ayaka oder ihrer Familie, aber das legte sich dann auch. Ich konnte gleich am ersten Tag ein Fahrrad, einen Kühlschrank und ein <acronym title="Tisch mit eingebauter Heizung">Kotatsu</acronym>, das allerdings kein Stromkabel vorweisen kann und daher vorerst nur als Tisch zu gebrauchen ist, erstehen &#8212; für den Spottpreis von insgesamt 8500¥.<br />
Wasserkocher/Kühler, Schreibtisch, Stuhl, Bett, Lampe, Telefon für eingehende Anrufe, Klimaanlage und ein riesiger Wandschrank sind im Zimmer schon vorhanden. Meins war außerdem mit einer Unmenge an Kleiderbügeln ausgestattet … hat dafür aber nur drei Steckdosen. Mehrfachverlängerungssteckdosen sind meine besten Freunde, ich brauche noch mehr davon.</p>
<p align="justify">Am Abend bin ich dann nach T&#333;ky&#333; gefahren, aber das bekommt noch einen eigenen Eintrag. Hoffe ich. Wie gesagt, sobald ich eigentlich was anderes tun sollte … lustig war&#8217;s aber, soviel kann ich grade schon sagen.</p>
<p align="justify">Zurück aus T&#333;ky&#333; waren dann auf einmal sehr viel mehr Leute im I-House, und die „Buddies“, drei japanische Studenten, die im I-House wohnen und den Austauschstudis beim Eingewöhnen etc helfen und den Herbergsvater, Herrn YZ, beim Beaufsichtigen unterstützen sollen, hatten alle Hände voll zu tun.<br />
Ich habe mich mit ein paar Leuten angefreundet &#8212; wegen Namen muss ich nochmal fragen, ob ich die hier reinstellen darf, aber es ist eine bunte Mischung aus  einer chinesisch-stämmigen Neuseeländerin, einer Norwegerin, mehreren Amerikanern, einer Kanadierin, zwei Chinesinnen und noch ein paar Leuten, deren Herkunftsland ich grade nicht genau zuordnen kann, Asche auf mein Haupt.</p>
<p>[Edit 17:30]Whoops, mir war nicht bewusst, wie <i>lang</i> dieser Eintrag geworden ist … <b>wer noch weiterlesen kann/mag, klicke bitte auf </b><span id="more-96"></span></p>
<p align="justify">Überhaupt ist das I-House ziemlich Asien-lastig &#8212; wir haben Leute aus China, Taiwan, Südkorea, Malaysia, den Philippinen (ist das noch Asien oder schon Ozeanien?) …<br />
Verspricht auf jeden Fall, lustig zu werden.</p>
<p align="justify">Die Buddy-gesteuerten Aktivitäten sind nicht so wahnsinnig meins, und ich kann mir dank Arbeit an ähnlichen Stellen in Deutschland auch Recht gut vorstellen, wie sie über die ATS denken. Ich hoffe wirklich, ins Seiki-Level der Kurse eingestuft zu werden, was dann vielleicht auch zu Kontakt zu „normalen“ Japanern, also solchen, die nicht unglaublich ATS-interessiert sind, sondern auch ausländische Studenten als Person wahrnehmen (ja, das gibt&#8217;s), führt. Naja. Freitag und Montag sind die Einstufungsprüfungen, dann entscheidet sich das.</p>
<p align="justify">Ich hab mir für 1000¥ dann doch noch einen Fernseher gekauft &#8212; es ist auf jeden Fall nette Nebenherberieselung, und Nachrichten würd ich dann doch ganz gern hin und wieder zu sehen bekommen … Viel Interessantes läuft auf den paar Kanälen, die ich empfangen kann, nicht, aber immerhin.</p>
<p align="justify">Ah, das ist vielleicht der Zeitpunkt, an dem ich sagen sollte, dass die Gegenstände alle <i>gebraucht</i> erstanden wurden.</p>
<p align="justify">Meine <acronym title="外国人登録証明書">„Alien Registration Card“</acronym> ist beantragt; sobald ich die habe, kann ich ein Bankkonto eröffnen, JASSO bekommen, einen Mobiltelefonvertrag abschließen … etc. Montag oder Mittwoch soll sie da sein, ich bin gespannt.</p>
<p align="justify">Bei der Gelegenheit haben wir gestern auch noch weitere SKP-Buddies (SKP-Buddies ≠ I-House-Buddies, obwohl es Leute gibt, die beides parallel machen) getroffen; zwei von ihnen haben länger in Tondabayashi gelebt, wo ich damals zur Schule gegangen bin. Der Kansai ist eben doch nciht so groß, wie man denkt…</p>
<p align="justify">Was sonst?<br />
Am Sonntag war ich beim Kulturfest bzw. Schulfest / Tag der offenen Tür der Tonko (genaugenommen Tonk&#333;, aber die Abkürzung kriegt aus irgendeinem Grund nie einen Strich, ein „u“ oder ein „h“ zur Dehnung). Es war irgendwie ein Schock, aber gleichzeitig unglaublich beruhigend &#8212; die gleiche Uniform, die an diesem Tag nur sehr wenige Leute trugen, mehr bekannte Lehrergesichter, als ich zu hoffen gewagt hatte, und sogar drei meiner alten Stufenkameraden. Die ca. zweieinhalbstündige Fahrt hat sich definitiv gelohnt, ich würde gern wieder dort hin fahren. Hoffentlich klappt das mal.</p>
<p align="justify">Und was das angeht &#8212; ich merke, dass mein Japanisch in der Zeit, in der ich in Deutschland gelernt habe, tatsächlich besser geworden ist. Das ist ein seltsames Gefühl, von alten Lehrern „Sagen Sie mal, so gut war Ihr Japanisch doch damals nicht?!“ gesagt zu bekommen. Ich geb mir weiterhin Mühe.</p>
<p align="justify">Ein Letztes noch &#8212; wenn ihr Leser Fragen habt, fragt! Es dauert vielleicht, aber ich beantworte sie gern, soweit es mir möglich ist.</p>
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