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	<title>Japan, die Zweite &#187; Allgemeines</title>
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		<title>Eigentlich sollte ich &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 04:42:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Billie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lernen. Oder Aufräumen. Oder rausgehen und genießen, dass momentan noch erträgliche Temperaturen herrschen.
Stattdessen eine Liste der Dinge, die so passiert sind&#8211; ungeordnet und in der Reihenfolge, wie sie mir einfallen. Ich hab tatsächlich den ganzen April über nichts geschrieben &#8212; mal sehen, was ich noch so zusammen bekomme.


1. April: Immatrikulationszeremonie im Osaka Dome. Es war [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=174&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p align="justify">Lernen. Oder Aufräumen. Oder rausgehen und genießen, dass momentan noch erträgliche Temperaturen herrschen.</p>
<p align="justify">Stattdessen eine Liste der Dinge, die so passiert sind&#8211; ungeordnet und in der Reihenfolge, wie sie mir einfallen. Ich hab tatsächlich den ganzen April über nichts geschrieben &#8212; mal sehen, was ich noch so zusammen bekomme.</p>
<ul>
<div align="justify">
<li>1. April: Immatrikulationszeremonie im Osaka Dome. Es war eiskalt, wir haben alle gefroren wie blöd &#8230; war aber okay. Nicht super, aber was erwartet man auch.</li>
<p></p>
<li> 7.-15. April: Erste Vorlesungen und fröhliches Kurswählen. Ich bin, wie erwartet, im <i>menjo</i>-Level gelandet&#8211; keinerlei Verpflichtungen was die Auswahl der Kurse angeht, solange ich mindestens fünf fest belege und (mit Veranstaltungen, die ich als Gast höre) auf mindestens sieben Veranstaltungen die Woche kommen. Ich habe momentan zehn Kurse belegt, bis Freitag sollte ich mir überlegen, was davon ich wieder sein lasse. Anrechnen lassen kann ich&#8217;s mir ohnehin nicht &#8230;<br />
Mein Freitag ist jetzt tatsächlich auch frei, mal sehen, was ich damit noch mache.</li>
<p></p>
<li>Clubs: Ich besuche jetzt einmal die Woche den Go-Club der Uni und stehe außerdem kurz davor, Kansai <acronym title="Model United Nations">MUN</acronym> beizutreten&#8211; meine Uni hat einen Zirkel, der Teil der ky&amp;333;toer Zweigstelle ist. Mal sehen. Für die Übungskonferenz nächstes Wochenende bin ich jedenfalls angemeldet &#8230; </li>
<p></p>
<li>Ich habe unglaublich viel eingekauft in den letzten Wochen. Kleidung vor allem, aber auch Essen bzw. Süßigkeiten. Das muss im Mai besser werden &#8230; </li>
<p></p>
<li>&#8230;nur, dass ich am 30. auf einer Hochzeit eingeladen bin und mir bis dahin überlegen muss, ob ich mir einen gebrauchten <i>furisode</i> und <i>obi</i> und die nötigen Kleinigkeiten dazu zulege (die Vernunft sagt &#8222;Kind, wann ziehst du das je wieder an!&#8220;, aber jetzt bin ich grad noch nicht zu alt dafür, und &#8230;) oder gucke, ob ich (deutlich mehr) Geld für einen neuen<i> iromuji</i> ausgebe&#8211; die gebrauchten sind vom Ärmel her meist so kurz, dass sie wieder komplett informell wirken. Entscheidungen, aaah.</li>
<p></p>
<li>die Golden Week, eine Woche mit vier drei aufeinander folgenden Feiertagen, wurde uns doch freigegeben&#8211; was ich aber erst Freitag endgültig erfahren habe und daher jetzt die ganze Woche hier in Ky&#333;to hängen werde, statt was zu unternehmen. Ein bisschen ärgert&#8217;s mich schon, aber ist nicht zu ändern. Das nötige Kleingeld, um zu reisen, hätt ich momentan ohnehin eher nicht.</li>
<p></p>
<li>Ich habe mich für Level 1 des 日本語能力試験 ( = JLPT, Japanese Language Proficiency Test) angemeldet. Am 5. Juli darf ich dann hoffentlich irgendwo in der Nähe am Test teilnehmen; wie das Ergebnis wird, kann ich überhaupt nicht einschätzen.</li>
<p></p>
<li>Die japanische Regierung hat im Februar an jeden mit einem festen Wohnsitz in Japan registrierten Einwohner zwischen 18 und 65 12000Y verschenkt (unter 18 und über 65 gibt&#8217;s mehr) &#8212; auch an mich. Beantragen muss ich die Zahlung noch, aber ich kann sie bekommen. Nett, oder?</li>
<p></p>
<li> Zur Panik mit der Schweinepest folgende zwei Zeilen:<br />
<i>Over 100 people get Swine Flu and everyone wants to wear surgical masks.<br />
33000000 (thirty-three</i> million<i>) people have AIDS, and nobody wants to use condoms.</i>
</li>
</div>
</ul>
<p>Und das war&#8217;s für heute. Vielleicht treff ich mich nachher mit Freunden zum Videogucken, mal sehen&#8230;</p>
Posted in Allgemeines, Japan, Kyoto, Life at Rits, Life at the I-House  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dokuritsu.wordpress.com/174/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dokuritsu.wordpress.com/174/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dokuritsu.wordpress.com/174/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dokuritsu.wordpress.com/174/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dokuritsu.wordpress.com/174/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dokuritsu.wordpress.com/174/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dokuritsu.wordpress.com/174/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dokuritsu.wordpress.com/174/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dokuritsu.wordpress.com/174/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dokuritsu.wordpress.com/174/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=174&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Essen</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 07:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Billie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alltagskost]]></category>
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		<category><![CDATA[Essen in Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[japanische Gerichte]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8222;Du kochst aber oft Japanisch.&#8220;
Solche oder ähnliche Sätze bekomme hier immer wieder zu hören, und ich dachte mir, da Essen und Kochen eine wichtige und so gut wie tägliche Beschäftigung sind, hat Essen in Japan einen eigenen Eintrag verdient. Nicht nur als Zusatz zu Silvester und Neujahr, wo ich mich schon viel drüber ausgelassen hab, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=169&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>&#8222;Du kochst aber oft Japanisch.&#8220;<br />
Solche oder ähnliche Sätze bekomme hier immer wieder zu hören, und ich dachte mir, da Essen und Kochen eine wichtige und so gut wie tägliche Beschäftigung sind, hat Essen in Japan einen eigenen Eintrag verdient. Nicht nur als Zusatz zu Silvester und Neujahr, wo ich mich schon viel drüber ausgelassen hab, und eigentlich sogar mehr als einen, aber irgendwo muss man ja mal anfangen.</p>
<p>In Deutschland hört man oft, japanisches Gemüse sei sehr teuer&#8211; tatsächlich ist es so, dass viele Dinge, die in Deutschland spottbillig sind (Kartoffeln, Möhren etc) teurer sind als gewohnt, dafür werden einem andere Dinge nahezu hinterher geworfen. Fleisch ist teurer, Fisch dafür sehr günstig&#8211; und da am Dienstag ein neuer Riesensupermarkt direkt um die Ecke eröffnet hat, habe ich jetzt auch Möglichkeiten, frischen Fisch zu kaufen, was mich natürlich sehr freut. Heute habe ich zwei kleine Makrelenhechte (jap. <i>samma</i>) gekauft, die dann mit Salz abgerieben und in der Grillschublade des Herdes gegart werden. </p>
<p>Generell sieht warmes Essen für mich hier so aus, dass ich entweder Reis oder Nudeln habe (meist Reis, manchmal Nudeln, selten Kartoffeln), dazu irgendein Gemüse, und eventuell etwas Fleisch oder Fisch.<br />
Soja und Reis gehören eigentlich in irgendeiner Form zu jeder Mahlzeit&#8211;   mit Kombinationen aus <acronym title="Sojasauce"><i>sh&#333;yu</i></acronym>, <acronym title="süßlicher Reisalkohol zum Würzen"><i>mirin</i></acronym>, <i>sake</i>, Zucker und <i>dashi</i> wird gewürzt, auch Miso wird beileibe nicht nur als Suppengrundlage verwendet, sondern gern auch zum Würzen genommen (es gibt da auch X verschiedene Sorten, die alle unterschiedlich verwendet werden …). Sojasprossen, T&#333;fu und Natt&#333; sind weitere Sojaerzeugnisse, und &#8222;einfach so&#8220; kann man die Bohnen auch essen &#8230; viel Auswahl also.<br />
Sesam und Sesamöl, <acronym title="hauchdünne Flocken aus getrocknetem, geriebenem Bonito"><i>katsuobushi</i></acronym>, Pfeffer, Knoblauch und Ingwer sind weitere beliebte Würzmittel.</p>
<p>Aber Butter bei die Fische&#8211; was verwende ich denn jetzt eigentlich?</p>
<p>Ich habe zwei Standard-Frühstückskombinationen. Die eine ist reisbasiert, die andere auf Toastbrot. Letzteres wird mit Butter und Marmelade, manchmal auch mit Schokoschmiere, Erdnussbutter oder Vegemite gegessen, manchmal noch ein Frühstücksei, dazu gibt&#8217;s Kaffee oder Schwarztee, immer mit Milch.<br />
Die Reisvariante bei mir sieht eigentlich immer <i>natt&#333;</i> (ja, <i>das</i> natt&#333;) und <i>ochazuke</i>&#8211; Reis mit Tee aufgegossen&#8211; vor, dazu teilweise umeboshi, rohes Ei, Reste vom Vortag, manchmal noch Misosuppe &#8230; und dann meistens trotzdem Kaffee oder Schwarztee mit Milch, egal, wie die Leute sich drüber amüsieren.</p>
<p>Warme Mahlzeiten sind ganz unterschiedlich&#8211; bei westlicher Pasta gibt&#8217;s teilweise Tütensauce, teilweise selbstgemachtes, je nach Laune (wobei die Tütensaucen hier auch interessant sind&#8211; eine meiner Lieblingsvarianten ist weniger Sauce als trockene Zutaten, die als Geschmackszutat draufkommen, nämlich getrocknete <i>tarako</i> &#8212; Kabeljaurogen &#8212; mit etwas Salz und <i>nori</i>).<br />
Bei Reis &#8230; gibt es viel. Dinge, die ich häufig mache:<br />
- <i>kabocha no amani</i>, süß gekochter Hokkaid&#333;kürbis<br />
- <i>piiman to eringi no marugotoni</i>, ganze <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kr%C3%A4uterseitling">Kräuterseitlinge</a> und Minipaprika in Sud gekocht<br />
- Curryreis<br />
- <i>nikujaga</i>: Fleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Gemüse-was-da-ist (bei mir meist Möhren und <i>konnyaku</i>), mit dashi, Zucker, sh&#333;yu und mirin gekocht<br />
- <i>sh&#333;gayaki</i>, mit Ingwer und Soyasauce mariniertes gebratenes Fleisch<br />
- <i>h&#333;rens&#333; no gomaae</i>&#8211; Spinat mit einer Sesamsauce angerichtet; ein Rezept, das ich von <a href="http://higanbana.wordpress.com">Higanbana</a> habe</p>
<p>usw. usf.</p>
<p>Saisonal bedingt verwende ich unterschiedliche Dinge, im Herbst gab&#8217;s viele Auberginen, im Winter Kürbis und Süßkartoffeln, im Moment Lauchzwiebeln und Spinat … dann gibt&#8217;s die Dinge, die ich immer wieder mal kaufe, aber selten ganz schaffe, so wie <i>daikon</i>, eine riesige Rettichart, oder <i>nagaimo</i>, eine schleimende Wurzel, die bei verschiedenen Sachen verwendet wird. Weitere Speiseplankomponenten sind Okra (auch schleimig, aber hübsch), andere japanische Pilzsorten wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shiitake"><i>shiitake</i></a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enoki"><i>enokitake</i></a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maitake"><i>maitake</i></a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shimeji"><i>shimeji</i></a>, der schwarzwurzelartige <i>gob&#333;</i>, Blattgemüse wie <i>mitsuba</i>, <i>mizuna</i> und <i>komatsuna</i> &#8230; Langweilig wird&#8217;s so schnell nicht.</p>
<p>So, und jetzt hab ich Hunger. Mehr vielleicht später.</p>
Posted in Allgemeines, Japan, Life at the I-House Tagged: Alltagskost, Essen, Essen in Japan, Gemüse, japanische Gerichte, Kochen <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dokuritsu.wordpress.com/169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dokuritsu.wordpress.com/169/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dokuritsu.wordpress.com/169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dokuritsu.wordpress.com/169/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dokuritsu.wordpress.com/169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dokuritsu.wordpress.com/169/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dokuritsu.wordpress.com/169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dokuritsu.wordpress.com/169/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dokuritsu.wordpress.com/169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dokuritsu.wordpress.com/169/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=169&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Photos</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 14:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Billie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Japan]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;hat der Kimono-Eintrag jetzt auch. Ich habe mir heute die nötigen koshi-himo zum Binden sowie eine nicht unbedingt nötige gebrauchte Haori und eine Obi-age gekauft&#8211; alles zu, wie ich finde, guten Preisen, insbesondere die Obi-age hat mich hier mit weniger als 1000Y für reine Seide doch beeindruckt. Ist auf dem Bild mit dem Komon und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=167&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>&#8230;hat der Kimono-Eintrag jetzt auch. Ich habe mir heute die nötigen koshi-himo zum Binden sowie eine nicht unbedingt nötige gebrauchte Haori und eine Obi-age gekauft&#8211; alles zu, wie ich finde, guten Preisen, insbesondere die Obi-age hat mich hier mit weniger als 1000Y für reine Seide doch beeindruckt. Ist auf dem Bild mit dem Komon und dem Gürtel zu sehen.</p>
Posted in Allgemeines, Japan  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dokuritsu.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dokuritsu.wordpress.com/167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dokuritsu.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dokuritsu.wordpress.com/167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dokuritsu.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dokuritsu.wordpress.com/167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dokuritsu.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dokuritsu.wordpress.com/167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dokuritsu.wordpress.com/167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dokuritsu.wordpress.com/167/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=167&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Kimono</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 00:57:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Billie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>

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		<description><![CDATA[Während meines Besuchs bei Higanbana habe ich einen lange umhergetragenen Gedanken in die Tat umgesetzt: ich habe mir einen Kimono gekauft.
Naja. Diese Aussage ist im Prinzip etwa so eindeutig wie das Deutsche &#8222;ich habe mir ein Kleid gekauft&#8220; &#8212; ob es sich dabei um ein Hauskleid, Sommerkleid, Cocktailkleid, Abendkleid … handelt, ist daraus einfach nicht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=147&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Während meines Besuchs bei <a href="http://higanbana.wordpress.com" target="_blank">Higanbana</a> habe ich einen lange umhergetragenen Gedanken in die Tat umgesetzt: ich habe mir einen Kimono gekauft.</p>
<p>Naja. Diese Aussage ist im Prinzip etwa so eindeutig wie das Deutsche &#8222;ich habe mir ein Kleid gekauft&#8220; &#8212; ob es sich dabei um ein Hauskleid, Sommerkleid, Cocktailkleid, Abendkleid … handelt, ist daraus einfach nicht ersichtlich. Für alle Interessierten: ein <acronym title="komon">小紋</acronym>, waschbar, cremefarben mit Blütenmotiv, dazu ein wendbarer dunkelroter <acronym title="hanhaba-obi">半幅帯</acronym> &#8212; eine Seite mit Blütenranken, die andere mit <acronym title="ma-yoke">魔除け</acronym>-Muster (einem Muster, das vor bösen Geistern schützen soll). <acronym title="Nagajuban">長襦袢</acronym>, das Unterkleid, in hellgrün, und <acronym title="zouri">草履</acronym>, eine Art Zehensandalen, mit dunkelrotem Steg. Es fehlen noch ein paar Kleinigkeiten&#8211; eventuell ein <acronym title="hadajuban">肌襦袢</acronym>, Unterwäsche, die unter&#8217;s <em>nagajuban</em> gehört, ein paar <em>himo</em> (Stränge, mit denen das Ganze gebunden wird&#8211; meine sind dunkelblau, und da hab ich bei dem hellen Stoff irgendwie doch Bedenken … ), <acronym title="obiage">帯揚げ</acronym>, ein Stofftuch, das den <em>obi</em> ziert, und <acronym title="obijime">帯締め</acronym>, Kordeln, die ebenfalls den Obi verzieren und das gesamte Ensemble aufwerten können. Aber die Dinge werden sich mit der Zeit zugelegt; muss ja nicht alles auf einmal sein.</p>
<p>Bei Damenkimono gibt es eine Rangordnung, mein <em>komon</em> ist ein Alltagskimono, der zu Spaziergängen oder Treffen mit Freunden bedenkenlos getragen werden kann, je nach Kombination (formellerer Gürtel …) auch ins Theater oder zum Empfangen von Gästen, aber nicht zu offiziellen Anlässen. Wie die Dame im Laden mir als Faustregel mitgab: Gibt&#8217;s eine schriftliche Einladung, ist das Ding zu informell. Natürlich hängt das auch hier wieder vom Ermessen des Einladenden ab, und mit guten <em>obi</em> kann man wohl eine ganze Menge reißen, aber die Tatsache, dass mein <em>komon</em> auch nicht aus Seide, sondern aus Kunststoff ist, wirkt sich da einfach nachteilig aus. Trotzdem: sollte ich in die Situation kommen, werd ich einfach dumm Fragen. Fragen kostet nichts und hilft (fast) immer weiter.</p>
<p>Als ungefähre Rangfolge von formell nach informell wurde mir folgendes genannt: Kurotomesode （黒留袖）, Irotomesode （色留袖）, Furisode （振り袖）, Hōmongi （訪問着）, Tsukesage （付け下げ）, Iromuji （色無地）,  Komon (Ausnahme: Edokomon), und an die letzte Kategorie kann ich mich grad nicht mehr erinnern. Dazu sollte aber bemerkt sein, dass z.B. Kurotomesode nur von verheirateten Frauen getragen werden, das ebenso formelle Gegenstück für die ledige Dame wäre der Furisode &#8230; und variiert werden kann ohnehin, siehe auch Kommentare. </p>
<p>Higanbana war dann auch noch so lieb, mir einen alten Kimono, den sie nicht trägt, sowie zwei <i>obi</i> und ein &#8222;Polsterhandtuch&#8220; zu überlassen &#8212; die ideale Linie beim Kimono ist grade, und Kurven lassen sich durch ein mehrfach gefaltetes Handtuch prima ausgleichen.</p>
<p>Demnächst werde ich mich wohl auch auf die Jagd nach einem Buch über die Grundlagen des Kimono-Tragens machen&#8211; Higanbana besitzt einige solcher Juwelen, und ich denke, es ist doch schöner, sowas im Regal zu haben, als jedes Mal Kopien oder Internetseiten wälzen zu müssen.</p>
<p>Der deutsche Wikipedia-Artikel zum Thema scheint mir übrigens in weiten Teilen mit Vorsicht zu genießen zu sein … aber vielleicht kann mir dazu jemand was sagen, der mehr davon versteht?</p>
<p><b>Photos hinzugefügt am 15.3.2009:</b><br />
<img src="http://dokuritsu.files.wordpress.com/2009/03/000ef4g1.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Komon, Hanhaba-obi, obiage" title="Komon, Hanhaba-obi, obiage" width="300" height="225" class="alignnone size-medium wp-image-161" /></p>
<p><img src="http://dokuritsu.files.wordpress.com/2009/03/000ekf9d1.jpg?w=225&#038;h=300" alt="Oberer Teil des Nagajuban" title="Oberer Teil des Nagajuban" width="225" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-164" /></p>
<p><img src="http://dokuritsu.files.wordpress.com/2009/03/000er3kd.jpg?w=300&#038;h=225" alt="von Higanbana" title="von Higanbana" width="300" height="225" class="alignnone size-medium wp-image-160" /></p>
<p><img src="http://dokuritsu.files.wordpress.com/2009/03/000ehypy.jpg?w=225&#038;h=300" alt="Am 15.3. gekauft: Haori" title="Am 15.3. gekauft: Haori" width="225" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-162" /></p>
<p>Dieser Artikel steht übrigens unter Erweiterungs-Gefahr, je nachdem, was so an Fragen etc kommt. Fordert mich heraus, stellt Fragen! Higanbana hat schon mit einigen interessanten Informationen kommentiert, Kommentare gucken lohnt sich also auch, und mehr ist immer willkommen. </p>
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		<title>Ōita</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 23:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Billie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am letzten Mittwoch machte ich mich per Fähre auf in Richtung Kyūshū, um Higanbana und ihre Familie zu besuchen. Und was soll ich sagen? Ich hatte eine großartige Zeit.
Wir haben über Gott und die Welt geredet, gekocht, waren im Onsen, und ich durfte sowohl eine japanische Krabbelgruppe als auch einen … ja, wie nennt man [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=143&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Am letzten Mittwoch machte ich mich per Fähre auf in Richtung Kyūshū, um <a href="http://higanbana.wordpress.com/" target="_blank">Higanbana</a> und ihre Familie zu besuchen. Und was soll ich sagen? Ich hatte eine großartige Zeit.</p>
<p>Wir haben über Gott und die Welt geredet, gekocht, waren im Onsen, und ich durfte sowohl eine japanische Krabbelgruppe als auch einen … ja, wie nennt man das? Einen Präsentationstag? vom Kindergarten ihrer Tocher miterleben. Und überhaupt, alles aufzählen kann ich gar nicht mehr. Schön war&#8217;s, lustig, manchmal ernst …  es war einfach nett, lange und ausgiebig mit jemandem zu reden, der Japan schon so lange und aus verschiedenen Winkeln &#8222;von innen&#8220; kennt, anders, als das zwischen Austauschschülern doch so oft der Fall ist. Nicht, dass ich nicht auch gern mit anderen Austauschschülern, -studenten und Ehemaligen spreche, aber es ist doch anders.</p>
<p>Wenn mich Leute hier im I-House fragen, was ich auf Kyūshū gemacht habe, sage ich: Freunde besucht. Weil es so ist. An Tourismus habe ich so gut wie nichts betrieben, und die meisten Dinge, die ich unternommen habe, klingen so unspektakulär, wenn man sie aufzählt, aber es war einiges dabei, was ich lange nicht vergessen werde. Tage, die ich bei Gelegenheit gern wiederholen werde.</p>
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		<title>Ski fahren in Japan</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 04:08:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Billie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Abend des 15.2. ging es also auf nach Hakuba. Nachdem wir uns vor dem Nij&#333;-j&#333; eine Stunde bei Nieselregen die Beine in den Bauch gestanden hatten, wurde um 23:57 &#8212; 47 Minuten später als geplant &#8212; endlich unser Bus angesagt; keine Viertelstunde später waren wir dann auch unterwegs. Und mir fiel wieder ein, warum [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=138&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Am Abend des 15.2. ging es also auf nach Hakuba. Nachdem wir uns vor dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nij%C5%8D-j%C5%8D">Nij&#333;-j&#333;</a> eine Stunde bei Nieselregen die Beine in den Bauch gestanden hatten, wurde um 23:57 &#8212; 47 Minuten später als geplant &#8212; endlich unser Bus angesagt; keine Viertelstunde später waren wir dann auch unterwegs. Und mir fiel wieder ein, warum ich den Nachtbus nicht mag.</p>
<p>Nachtbusse gibt es in verschiedensten Ausführungen. Die teureren haben drei Reihen mit je einem Einzelsitz, eventuell einer Beinstütze und reichlich Platz in alle Richtungen. Der, in dem wir nach Hakuba fuhren, war ein stinknormaler Reisebus, der über Nacht fuhr. Eng, kaum Raum zum Atmen und selbst für mich mit meinen kurzen Stampfern war der Fußraum nicht ausreichend. </p>
<p>Dazu kam, dass der Bus voller achtzehn- bis mittzwanzigjährigen Studis war, die allesamt aufgeregt durcheinanderschnatterten und sich offenbar kein Deut darum scherten, dass wir alle am nächsten morgen auf die Piste wollten. Ich hab in der Nacht nicht geschlafen, oder wenn, dann immer nur so kurz, dass es nicht als Schlaf registriert wurde. Also wurde sich mit aller Macht an die Hoffnung des frühen Check-ins geklammert, der zwar 1000Y Aufpreis gekostet hätte, uns dafür aber ein paar Stunden Schlaf gegönnt hätte &#8230;<br />
Um kurz vor acht Uhr morgens kamen wir dann im Hotel du L&#8217;Aile an, wo uns mitgeteilt wurde, wir könnten uns nicht früher einchecken, der Raum sei noch belegt. Völliger Zusammenbruch bei mir. Bevor ich irgendjemanden köpfen oder in Tränen ausbrechen konnte, wurde ich zum Frühstück geschleppt (800Y Aufpreis, aber das war uns so egal), und nach Kaffee und gutem Essen beschloss ich also, mich im nur mäßig sauberen Gepäcklagerraum auf den Boden zu legen&#8211; senkrecht und vor allem ruhig. Ich hatte kaum meinen Kopf auf dem Rucksack bevor ich einschlief.</p>
<p>Irgendwann wurde ich dann von Morgan geweckt&#8211; wahrscheinlich war&#8217;s ca. &#8216;ne halbe Stunde später, aber ich fühlte mich wieder halbwegs menschlich. Wir liehen uns unsere Schneesachen (Ski für mich, Snowboards für den Rest, Klamotten, Handschuhe und Schneebrillen für alle), zahlten die kleinen Extrabeträge, die bei solchen Supersonderangeboten immer anfallen (ca. 160€ für Hin- und Rückfahrt, zwei Tage Skipass, Ausrüstung und eine Übernachtung mit Halbpension ist auch in Japan zu gut, um wahr zu sein), und machten uns auf, um unseren Skibus zu finden. Was sich als schwierig gestaltete. Als uns aufging, dass der auf dem Kuhfänger als &#8222;D-Route&#8220; ausgezeichnete Bus tatsächlich der langerwartete F-Routen Bus war&#8211; der letzte für die nächsten zwei Stunden, wohlgemerkt&#8211; rauschte er grade an uns vorbei. Aber da wir in Hakuba waren, wo zwischen Massen von neuseeländischen und australischen Wintersporttouristen, mit denen auf Hand-Fuß-drei Worte Englisch basierender Basis kommuniziert wird, Japanisch sprechende weiße Ausländer offenbar eine Erleichterung darstellen, gab uns der nächste Busfahrer, dem wir unser Leid klagten, die Telefonnummer der Hauptgeschäftsstelle der Busgesellschaft.</p>
<p> Als designierter Telefonierer der Gruppe klingelte ich also an, schilderte das Ganze nochmals, und bekam die Rückfrage / Auskunft &#8222;Sie stehen zu fünft an der Shuttlebushaltestelle vor dem <i>La Neige</i>, ja? Könnte ich Ihren Namen noch einmal haben? Danke, wir melden uns sofort noch einmal bei Ihnen.&#8220;<br />
 Drei Minuten, fünf Minuten, acht Minuten tickten um. Mir ging auf, dass sie nicht nach meiner Telefonnummer gefragt hatten. Morgan war dafür, zum Hotel zurückzugehen und nach Alternativen zu fragen, die beiden Jungs schulterten schon ihre Ausrüstung&#8211; und ein Minibus fuhr an: &#8222;Entschuldigung, sind Sie&#8211;?&#8220;.<br />
Die hatten ernsthaft noch einen extra Bus für uns losgeschickt. Hach, Japan. </p>
<p>Gegen 11:45 waren wir dann auch tatsächlich&#8211; unsicher und mit wackeligen Beinen&#8211; auf der Piste. Die erste Abfahrt ist die schlimmste, aber danach fiel mir stückchenweise wieder ein, warum Skifahren lustig ist. Unter anderem deshalb, weil man nicht so oft fällt wie beim Boarden. Tatsächlich war ich in unserer fünfköpfigen Gruppe meist am schnellsten unten&#8211; und auch relativ unfallfrei. Ich schieb das allerdings auf die Tatsache, das Skifahren von den Grundlagen her einfacher ist.</p>
<p>Nach dem Mittagessen gegen zwei fing es an zu schneien, und um kurz nach drei kam die Durchsage, dass ob der Wetterverhältnisse heute schon um sechzehn Uhr statt, wie üblich, siebzehn Uhr die Piste geschlossen würde. Passte uns aber ganz gut, wir waren ohnehin alle müde, und die ungewohnten Ski- und Snowboardstiefel hatten für unangenehme Druckstellen gesorgt. Auf den Brettern merkte man das nicht so, aber die zweihundert Meter zurück vom Bus zum Hotel gehörten zu den längsten, die ich je absolviert habe.</p>
<p>Abendessen war großartig&#8211; <i>nabe</i> mit Hühnchenhack, Steak mit Pommes, Reis bis zum Abwinken, soba, tsukemono … zum Nachtisch gab&#8217;s eingelegte Birnenstücke mit Schokoladensauce und Sahne. Gutes Essen.</p>
<p>Das Hotel hatte, wie wohl sehr viele in Hakuba, ein &#8222;angeschlossenes&#8220; Onsen&#8211; die beiden riesigen Badewannen wurden mit Wasser aus Thermalquellen des Orts gespeist. Eine Sauna gab&#8217;s auch noch. Das ich keinen Muskelkater bekommen habe, schiebe ich auf diese Umstände.</p>
<p>Und da der Tag lang und anstrengend war, waren die letzten unserer Gruppe um halb zehn im Bett bzw. auf dem Futon.</p>
Posted in Allgemeines, Japan, Unterwegs Tagged: 白馬, 長野, Hakuba, Japan, Nachtbus, Nagano, Nijou, Nijō, Ski, Wintersport, 夜行バス, 二条 <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dokuritsu.wordpress.com/138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dokuritsu.wordpress.com/138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dokuritsu.wordpress.com/138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dokuritsu.wordpress.com/138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dokuritsu.wordpress.com/138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dokuritsu.wordpress.com/138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dokuritsu.wordpress.com/138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dokuritsu.wordpress.com/138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dokuritsu.wordpress.com/138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dokuritsu.wordpress.com/138/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=138&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Hokkaidō</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 07:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Billie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte einen Reisebericht für Hokkaid&#333; versprochen, und bevor ich mich heute Abend auf nach 白馬 mache, sollte ich das wohl in Angriff nehmen.
Die Reise begann mit geringfügigem Chaos, als drei der sechs Leute, die sich am I-House treffen wollten, nicht zur verabredeten Zeit auftauchten. Es stellte sich dann heraus, das eine Person direkt zum [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=134&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich hatte einen Reisebericht für Hokkaid&#333; versprochen, und bevor ich mich heute Abend auf nach <acronym title="Hakuba">白馬</acronym> mache, sollte ich das wohl in Angriff nehmen.</p>
<p>Die Reise begann mit geringfügigem Chaos, als drei der sechs Leute, die sich am I-House treffen wollten, nicht zur verabredeten Zeit auftauchten. Es stellte sich dann heraus, das eine Person direkt zum Hauptbahnhof Ky&#333;to fahren würde; wir übrigen fünf schafften es dann aber doch noch, die Bahn zu kriegen, und trafen am Hauptbahnhof die anderen. Der Schnellzug nach Tsuruga (敦賀), von wo aus wir die Fähre nehmen würde, war dann auch bald da, und in Tsuruga selbst erwartete uns der altmodischste Bahnhof, den ich bislang in Japan gesehen habe&#8211; keine <acronym title="kaisatsu">改札</acronym>, wie die automatischen Kartenkontrollschranken genannt werden, keine Möglichkeit, die Prepaid-Karte <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/ICOCA">ICOCA</a> zu verwenden (sowas ähnliches wie die Oyster Card in London), und keine Annahme von Geldscheinen außer 1000Y. Wenigstens gab&#8217;s &#8216;nen Kartenschalter, sonst hätt&#8217;s auf der Rückfahrt Probleme gegeben …</p>
<p>Bis zur Abfahrt des Shuttlebuses, der und zum Fährhafen bringen würde, dauerte es ca. eine Stunde; die Fahrt selbst ging schnell vorbei, und der Check-in für die Überfahrt war erstaunlich schnell und schmerzlos&#8211; in eine Liste mussten die Namen aller Passagiere, für die ich Karten gekauft hatte, mit Nationalität, Geschlecht und Alter eingetragen werden, und auf ging&#8217;s. Im Prinzip. Dann kam nämlich noch die Hiobsbotschaft, dass die Fähre etwa eine Stunde Verspätung haben würde, was für uns hieß, dass wir den günstigen Zug nach Sapporo nicht mehr erreichen würden … Ratlosigkeit. Können wir die erste gebuchte Nacht im Hotel noch kündigen? Was würde das kosten? Letztenendes hing ich dann am Telefon und entschuldigte mich x-Mal, aber wir konnten ohne weiteres die erste Nacht kündigen und beschlossen, uns in <acronym title="Tomakomai">苫小牧</acronym>, wo wir landen würden, Zimmer zu suchen, da das vermutlich die billigste Lösung sein würde.<br />
Einmal an Bord wurden wir in Richtung der Kabinen zweiter Klasse gewiesen&#8211; unter Deck, ohne Fenster, aber sehr sauber.<br />
Drei japanische Herrschaften verzogen sich bald wieder aus dem Raum, in dem wir acht es uns auf dem Boden bequem gemacht hatten&#8211; wir waren nicht mal laut, aber wie Morgan richtig sagte, lag es sicher weniger an der Tatsache, dass wir Ausländer sind (drei weiße, fünf Asiaten; zweimal Amerikan, viermal Kanada, einmal Malaysia und einmal Deutschland&#8211; buntgemischt eben), und mehr daran, dass wir eine achtköpfige Gruppe junger Leute um die zwanzig sind. Ich glaube, ich hätte mir auf der Fähre auch einen anderen Raum gesucht, wenn ich uns gesehen hätte.</p>
<p>Als wir uns unseren Schlafplatz suchten, wussten wir allerdings nicht, dass wir uns in den nächsten einundzwanzig Stunden nicht oft, viel oder weit vom Platz bewegen würden. Die angekündigte Verspätung lag am stärkerem Seegang, und vier unserer Mannschaft wurden erbärmlich seekrank. <span id="more-134"></span> Dem Rest ging es nicht blendend, aber Eric, Michelle, Ivan und ich mussten uns zumindest nicht übergeben. Mir persönlich ging es prima, bis alle um mich herum plötzlich anfingen, sehr blass um die Nase zu werden; danach war lange Stehen (was beim Seegang ohnehin schwierig war) und viel Essen außer Frage. Aber irgendwann war die Fahrt vorüber, wir liefen in Tomakomai ein und Jun war völlig aus dem Häuschen: &#8222;Snow! Snow!&#8220;, woraufhin Morgan, die sich nur auf festen Boden unter den Füßen freute, trocken kommentierte &#8222;Jun&#8211; this is not the time for being all Malaysian.&#8220; Gelächter, und dann waren wir dort. Hotel wurde schnell gefunden, und als es sogar nur ca. die Hälfte unserer Unterkunft in Sapporo kostete, waren alle wieder verhältnismäßig guter Dinge&#8211; ich für meinen Teil fühlte mich allerdings jetzt an Land seekranker, als ich&#8217;s auf dem  Boot war, weil irgendwie alles immer noch schwankte &#8230;</p>
<p>Am nächsten Morgen fuhren wir dann nach Sapporo, lieferten unseren Kram bei unserem Hotel ab und machten uns auf, die Stadt zu erkunden. Im 大通りパーク (&#332;d&#333;ri Park), der das Stadtzentrum in Nord und Süd teilt, war die erste Station des Schneefestes aufgebaut &#8212; hunderte von Schneefiguren, von Tieren des Ozeans über Totoro und Minnie Maus zu Schlössern und Tempeln aus Schnee. Meine Kamera ist nach wie vor nicht repariert, weshalb ich kaum Bilder habe, aber die anderen haben eifrig geknipst. Die Gruppe spaltete sich ziemlich bald in kleinere Fraktionen auf; ich bin mit Eric und Jennie durch die Gegend gelaufen. Abends sahen wir uns den &#8222;Partystadtteil&#8220; Susukino an, wo Eisskulpturen beleuchtet und ausgestellt waren &#8212; eine der seltsamsten Konstruktionen hatte echte Fische im Eis eingefroren. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das Kunst oder Lebensmittelverschwendung ist, aber es sah hochinterressant aus.</p>
<p>An dieser Stelle ein paar Worte zum Essen&#8211; gut essen kann man auf Hokkaid&#333;, und es muss nicht teuer sein. Montag Mittag hatte ich ein Set mit einer Schüssel <acronym title="dicke Weizennudeln"><i>udon</i></acronym> und einem <i>namachirashi-don</i>, einer Schüssel Reis mit frischem Fisch und Ikra obendrauf; abends waren wir in einem etwas teureren Restaurant, wo ich mir mit Jennie <i>sūp karē nabe</i>, ein suppiges Eintopfgericht mit Curry, geteilt hab&#8211; ganz anders als der 08/15-Curryreis, den man sonst bekommt, und unglaublich lecker. Am Dienstag gab&#8217;s morgens Hotelbuffet&#8211; sehr, sehr gut, kann man nicht anders sagen; westliche und japanische Gerichte, großartige Croissants &#8230; gehobenes Hotelfrühstück eben. Mittags Koreanisch&#8211;  <i>dolsot bibimbap</i>; Reis wird mit Gemüse, Fleisch, Chilipaste und einem rohen Ei in einem sehr, sehr heißen Steintopf serviert, und dann rührt und rührt und rührt man, bis eine breiig-leckere Masse entsteht; schmeckt sehr gut, auch, wenn&#8217;s seltsam klingt, und &#8222;Dschingis Khan&#8220;, Lammfleisch, das man selbst am Tisch grillt (vergleiche <i>yakiniku</i>) . Dschingis Khan wird als eine Spezialität von Hokkaid&#333; gehandelt, aber da die gesamte Grillfleischsache aus Korea kommt, hab ich beschlossen, das Essen in seiner Gesamtheit als Koreanisch (oder japanisch-pseudokoreanisch) einzuordnen. Die nächsten beiden Mahlzeiten waren zusammengeschmissenes aus dem Supermarkt und Hotelfrühstück (s.o.), und mittags gab&#8217;s dann Rāmen aus der &#8222;Rāmengasse&#8220;, dem sog. <acronym title="raamen yokochou">ラーメン横町</acronym>, einem Gässchen in Sapporo, in dem ausschließlich Rāmen in allen Formen verkauft werden. Ich hatte Miso-Rāmen, weil das die Hokkaid&#333;er Spezialität ist (&#8230;erkennt man eine Muster?), und habe beschlossen, dass ich sowas häufiger essen muss. Einfache Gerichte können so toll sein.</p>
<p>Weiter im Text. Dienstag standen das Biermuseum von Sapporo, die &#8222;Fabrik&#8220; (eine alte Fabrik, die jetzt ein Einkaufszentrum ist) und Otaru auf dem Plan. Das Biermuseum war nett, ist aber für Leute ohne Japanischkenntnisse leider nicht sonderlich aufschlussreich&#8211; Auf zehn Zeilen japanischen Text kam eine in Englisch, andere Sprachen waren gar nicht verfügbar, aber ich hab mich amüsieren können, da doch einige der Ausstellungsstücke auf Deutsch beschriftet waren.</p>
<p>Otaru &#8212; der Besuch war für meinen Geschmack viel zu kurz. Wir trafen am Kanal einen Journalisten, der grade an einem Reiseführer zu den Süßigkeiten Hokkaid&#333;s arbeitete &#8212; in Japan ist Reisen und Essen untrennbar miteinander verbunden, weswegen es auch keine Seltenheit ist, dass Leute hier auf dreitägigen Reisen drei-bis fünfhundert Euro nur für Essen ausgeben, jedenfalls wenn man von den Futterführern ausgeht, die im Hotel auslagen und mit Futtertouren zu &#8222;nur 20000Y pro Tag!&#8220; warben. Jedenfalls ist das hier durchaus ein lukratives Geschäft. Als der Herr feststellte, dass wir Japanisch sprechen, fing er an, uns auf der kleinen Karte, die ich am Bahnhof eingesackt hatte, alle möglichen spannenden Essensplätze zu zeigen; leider haben wir es nicht geschafft, den Laden mit All-you-can-eat Dschingis Khan für 1700Y aufzusuchen, aber die Süßigkeitenläden haben wir abgeklappert.<br />
Um vom Essen wegzukommen&#8211; das Spieluhrenmuseum war noch genau so toll und superkitschig, wie ich&#8217;s in Erinnerung hatte; die Stadt ist immer noch unglaublich niedlich, und ich will nochmal für länger hin, damit ich endlich auch die Glasbläserei in Ruhe besichtigen kann. Die <i>Straße der Schneelichter</i>, 雪あかりの路, war unglaublich schön&#8211; Schneelaternen, Eislaternen, Laternen aus geblasenem Glas ließen den Schnee funkeln und leuchten. Sehr, sehr schön, und wieder war meine Kamera hoffnungslos überfordert.</p>
<p>Mittwoch schließlich musste ich feststellen, dass Museen auch in Japan Feiertags geschlossen haben (Geschäfte aber nicht, versteh das einer); das Ainu-Museum fiel daher leider flach. Michelle schleppte uns dann zu einer Ausstellung im Geschichtsmuseum (?), das seltsamerweise geöffnet hatte, die auch sehr nett war. Dann bin ich etwas durch die Gegend geirrt, habe in einem Café ein völlig überteuertes, aber sehr gutes Parfait gegessen, in einem Supermarkt Getränke und <s>Brot</s> Toast für die Überfahrt gekauft (Hinfahrt ließ grüßen, weshalb ich auf alles, was abenteuerlicher als Obst und trockenem Toast war, verzichtete) und auf ging&#8217;s Richtung Fähre.</p>
<p>Die Rückfahrt war erstaunlich angenehm. Sie ging viel, viel gruseliger los als die Rückfahrt, aber war letztenendes sehr viel ruhiger, und unsere gesamte Gruppe war in der Lage, sich frei an Bord zu bewegen. Mein persönlicher Reisehöhepunkt war, als wir am Donnerstagnachmittag von einem Mittvierziger, der nach Biker oder Trucker aussah, angesprochen wurden: &#8222;Doruhin! Doruhin!&#8220;, was nach ein, zwei &#8222;&#8230;bitte was?&#8220;-Sekunden in helle Aufregung umschlug: er hatte Delphine gesichtet! Und tatsächlich sah ich dann auch etwa hundert Meter vom Schiff zwei springen, und möglicherweise von einem dritten die Rückenflosse. Vielleicht war&#8217;s auch dreimal der gleiche, aber ich hab zum ersten Mal in meinem Leben echte Delphine gesehen, und ich muss sagen, dass es unglaublich elegante Tiere sind. Ich hatte eine kurze Unterhaltung mit dem Herrn, der uns darauf hingewiesen hatte, und er sagte, er sei schon sehr oft diese Strecke gefahren, hätte aber zum ersten Mal Delphine gesehen. Glück gehabt! </p>
<p>Wieder in Tsuruga gab&#8217;s dann Probleme mit dem Fahrkartenkauf, aber auch das löste sich, und nachdem ich beim Umsteigen beinah mein Gepäck im Zug vergessen hätte (&#8230;ich weiß, ich weiß), kamen wir kurz vor Mitternacht erschöpft, aber zufrieden im I-House an. </p>
Posted in Allgemeines, Japan Tagged: Essen, 雪あかりの路, 雪祭り, Fähre, Ferry, Food, Hokkaido, Hokkaidou, Japan, Otaru, Reisen, Reisen in Japan, Sapporo, Shin-Nihonkai, Tomakomai, Travel, yukiakari no michi, yukimatsuri <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dokuritsu.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dokuritsu.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dokuritsu.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dokuritsu.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dokuritsu.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dokuritsu.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dokuritsu.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dokuritsu.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dokuritsu.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dokuritsu.wordpress.com/134/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=134&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Urlaubsmeldung</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 06:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Billie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Erkältung ist zwar nicht weg, aber ich fühl mich zumindest nicht mehr, als müsste ich den ganzen Tag im Bett liegen.
Habe heute gut drei Stunden in der Küche verbracht, um obent&#333;, Essenspakete, für acht Leute zu fabrizieren&#8211; gegen Ende mit Hilfe von J., die tolle onigiri zaubert. Wir werden also &#8222;korokke&#8220; (japanische Krokettenmutanten), kleine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=132&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Meine Erkältung ist zwar nicht weg, aber ich fühl mich zumindest nicht mehr, als müsste ich den ganzen Tag im Bett liegen.</p>
<p>Habe heute gut drei Stunden in der Küche verbracht, um <i>obent&#333;</i>, Essenspakete, für acht Leute zu fabrizieren&#8211; gegen Ende mit Hilfe von J., die tolle <i>onigiri</i> zaubert. Wir werden also &#8222;korokke&#8220; (japanische Krokettenmutanten), kleine Frikadellen, hartgekochte Eier und jede Menge onigiri haben. Obst und Gemüse dürfen andere Leute mitbringen, ich hab meinen Teil getan. </p>
<p>Heute abend geht&#8217;s nämlich per Bahn, Bus und Fähre nach Hokkaid&#333; &#8212; zwanzig Stunden allein auf der Fähre, wenn alles gut geht. Spaß! Wir werden drei Tage dort sein und sind der langen Reise wegen gut fünf Tage unterwegs; spät abends am zwölften bin ich wieder in Ky&#333;to&#8211; bevor&#8217;s am Abend des 15. nach Hakuba, Präf. Nagano geht, um Ski zu fahren. Ich. Ski. Sport. Freiwillig. Ich weiß auch nicht, wie das passiert ist.</p>
<p>Drückt mir die Daumen, dass ich die Hokkaid&#333;-Fahrt gesund überstehe. Photos gibt&#8217;s, sollte meine Kamera mitspielen, vielleicht auch endlich mal.</p>
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		<title>Krank</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 10:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Billie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine alljährliche Erkältung hat zugeschlagen, pünktlich nach der Abgabe der Arbeiten. Komplett mit verstopfter Nase, erhöhtem Schlaf- und Flüssigkeitsbedarf, Kopfschmerzen und Schlappheit, aber wenigstens (noch) ohne Fieber und mit nur wenig Husten. 
LX hat bei ihrem Auszug chinesische Medizin hinterlassen, und da sowohl S als auch LW traditionelle chinesische und moderne westliche Medizin zu genüge [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=129&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Meine alljährliche Erkältung hat zugeschlagen, pünktlich nach der Abgabe der Arbeiten. Komplett mit verstopfter Nase, erhöhtem Schlaf- und Flüssigkeitsbedarf, Kopfschmerzen und Schlappheit, aber wenigstens (noch) ohne Fieber und mit nur wenig Husten. </p>
<p>LX hat bei ihrem Auszug chinesische Medizin hinterlassen, und da sowohl S als auch LW traditionelle chinesische <i>und</i> moderne westliche Medizin zu genüge kennen und mir erklären konnten, was es in etwa ist &#8230; ich schätze, es kann nicht schaden, zumal Stirn- und Nebenhöhlenentzündung hierzulande offenbar zu den Sachen gehört, die eine Antibiotikabombe rechtfertigen. Solange ich kein Fieber hab … wenn&#8217;s mir bis Montag nicht wenigstens etwas besser geht, werde ich aber wohl zum Arzt gehen. Aus dem Haus muss ich dann ohnehin, denn irgendwo kann man hier laut JJ auch richtige Taschentücher auftreiben, die nicht sofort die Nase wundscheuern und beim ersten kleinen Schnauben reißen… dass Japaner in Deutschland immer behaupten, unsere Taschentücher seien &#8222;hart&#8220;, mag ja stimmen, aber ich brauch im Schnitt drüben trotzdem länger als anderthalb Tage (!), bevor meine Unternase-Oberlippe wundgescheuert ist.  </p>
<p>Donnerstag drei Stunden auf dem Eis zu verbringen war in Anbetracht der Tatsache, dass ich die Erkältung schon halb hatte, vermutlich nicht die beste Idee die ich je hatte, aber diesbezüglich bereue ich nichts. Eislaufen! &hearts;</p>
<p>P.S.:<br />
Die Unigeschichte hat sich geklärt&#8211; denke ich. Ich durfte die eine Arbeit noch abgeben, Punkte habe ich ohnehin genug wenn auch nur sechs der acht Kurse durchgehen, und ich zweifle ganz ehrlich bei keinem wirklich daran&#8211; die Noten werden vielleicht nicht berühmt ausfallen, aber ich habe nicht das Gefühl, irgendwo durchgefallen zu sein.</p>
Posted in Allgemeines, Japan, Life at the I-House  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dokuritsu.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dokuritsu.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dokuritsu.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dokuritsu.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dokuritsu.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dokuritsu.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dokuritsu.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dokuritsu.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dokuritsu.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dokuritsu.wordpress.com/129/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=129&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Abwarten und Tee trinken</title>
		<link>http://dokuritsu.wordpress.com/2009/01/27/abwarten-und-tee-trinken/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 09:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Billie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Life at Rits]]></category>
		<category><![CDATA[Study in Kyoto Program]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Hausarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[procrastination]]></category>
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		<description><![CDATA[Mehr bleibt mir momentan leider nicht übrig.
In den vergangenen Tagen habe ich insgesamt 13133 druckreife Kana und Kanji zu Papier gebracht, davon um die 6000 in den letzten beiden. Das sind vier meiner Hausarbeiten, die glücklicherweise a.) nicht sonderlich akademisch und b.) nicht sonderlich lang sind. Drei davon sind abgegeben, die vierte ist über-überfällig und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=125&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Mehr bleibt mir momentan leider nicht übrig.</p>
<p align="justify">In den vergangenen Tagen habe ich insgesamt 13133 druckreife Kana und Kanji zu Papier gebracht, davon um die 6000 in den letzten beiden. Das sind vier meiner Hausarbeiten, die glücklicherweise a.) nicht sonderlich akademisch und b.) nicht sonderlich lang sind. Drei davon sind abgegeben, die vierte ist über-überfällig und vom Internationalen Zentrum aus wird mit der Lehrerin verhandelt, ob es noch abgegeben werden darf.</p>
<p>Ich bin momentan relativ gleichgültig&#8211; was ich mache, wenn irgendeine meiner abgegebenen Arbeiten nicht ausreichend ist und ich durchfalle, weiß ich wirklich nicht. Will ich momentan auch nicht wissen. Durchfallen an sich wäre kein Problem, wäre da nicht die Kleinigkeit, dass</p>
<p align="justify">a.) mein Visum an meine Wochenstunden gebunden ist, ich also sieben belegte Kurse aufweisen können muss,</p>
<p align="justify">b.) ich von den zehn Kursen, die ich belegt habe, zu dreien die Hausarbeiten nicht fristgerecht fertiggestellt habe, </p>
<p align="justify">c.) ich bei den dreien vermutlich durchfallen werde, und</p>
<p align="justify">d.) ich jetzt grade auch null Motivation verspüre, für die unfertigen Hausarbeiten irgendwas zu tun oder auch nur die Professoren anzuschreiben, ob sie sie &#8216;nen Tag später noch annehmen würden.</p>
<p align="justify">Irgendwann rächt sich meine Aufschieberitis. Ich hoffe grade nur inständig, dass es nicht in Form einer Ausweisung wegen Verstoß gegen die Visumsvorschriften passiert.</p>
Posted in Allgemeines, Japan, Life at Rits, Study in Kyoto Program Tagged: Aufschieberitis, Hausarbeiten, procrastination, rits, Ritsumeikan, Visum <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dokuritsu.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dokuritsu.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dokuritsu.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dokuritsu.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dokuritsu.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dokuritsu.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dokuritsu.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dokuritsu.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dokuritsu.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dokuritsu.wordpress.com/125/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dokuritsu.wordpress.com&blog=2839297&post=125&subd=dokuritsu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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