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Röntgen

…lassen soll ich mich.

Offenbar reicht es nicht aus, sich eine Impfung gegen Tuberkulose bestätigen zu lassen; nein, Frau H. vom Amt für Akademischen Austausch rief an und berichtete, in der Mail, die sie vom International Office der Rits erhalten habe, hieße es klipp und klar Chest X-Ray is required of ALL applicants”. Naja, was soll’s — dann renn ich eben nochmal zum Arzt.

Weiteres habe ich von der Rits noch nicht gehört.

Was sonst? Ich habe auf die Frage, ob ich Lust hätte, beim WD des diesjährigen MUNBW (Wiki, Web) mitzumachen, begeistert zugesagt, und werde mich vom 9.-13. Juni in einem PC-Zimmer in Stuttgart mit Fragen zur UN und ihren Mitgliedstaaten beschäftigen. Das wird sicher ein Heidenspaß; letztes Jahr habe ich mit vier Freunden (u.a. Helen, die jetzt grade an der Rits studiert, und Jordi, der ab September für ein Jahr an die Dshisha geht) Japan vertreten — ich hatte selten so schlaflose, stressige und spaßige Tage.
Mal sehen, wie’s dies Jahr läuft — ich bin wirklich gespannt darauf, MUN von der Team-Seite aus kennenzulernen.

Und jetzt wird das Frühlingswetter für einen Spaziergang genutzt. Auf!

Abgegeben

Die Bewerbungsunterlagen für die Rits sind seit Dienstag abgegeben. Ich hoffe, dass ich alle Unterlagen korrekt ausgefüllt habe — insbesondere das Begleitschreiben zur Bewerbung um das Ritsumeikan-eigene Stipendium ist vermutlich mehr als nur fragwürdig, da ich es a.) auf Japanisch und b.) auf den letzten Drücker gemacht habe, aber auf Englisch wären mir meine eigenen Fehler noch mehr aufgefallen und ich wäre vermutlich nie fertig geworden … ohne die Unterstützung meiner Japanologie-Dozenten, die plötzlich auftauchende Formulare noch in der Mittagspause fertig ausgefüllt und unterschrieben haben, übrigens auch nicht. Insbesondere Herrn A. hat mir mehrfach in kürzester Zeit Unterschriften, Gutachten und ähnliches gezaubert; ich hoffe, mich irgendwann revanchieren zu können.

In Tübingen hat das Semester wieder begonnen. Ich belege diesmal fast nur in der Japanologie Veranstaltungen; Englisch muss erstmal zurückstehen — ich habe da ohnehin noch zwei Arbeiten abzugeben, die ich gern fertig und abgegeben hätte, bevor ich fliege.

Da sich mein Wörterbuch nicht wieder angefunden hat, werde ich sämtliche Texte usw. zu Hause vorbereiten müssen — schadet meinem Vokabelwissen sicher nicht; es war schon ermutigend, in der Übung gestern festzustellen, dass ich noch so einiges Lesen kann.
Und auf das Stichwort hin mache ich mich wohl mal an meinen Text zur ersten Sitzung von 『日本の多言語多文化社会化』.

Umgezogen

Das neue Zimmer ist mittlerweile eingeräumt. Ein paar Dinge sind noch sehr provisorisch, aber wohnen lässt sich’s hier schon. Die Mitbewohner sind noch nicht komplett — auf meinem Flur steht noch ein Zimmer leer (obgleich der dazugehörige Küchenschrank schon besetzt ist), im anderen wohnt Samon aus Palästina, bei dem ich mir absolut nicht sicher bin, ob ich seinen Namen richtig schreibe. Der andere Flur ist mit Valentina (Italien), Andreas und Markus, der ebenfalls in meinem alten Wohnheim gewohnt hat (wenn auch auf der anderen Seite), voll besetzt. Den ersten kleinen Ärger mit der Küche gab’s schon; hoffen wir, dass sich das bessert … wir haben hier einen der strengsten Hausmeister überhaupt, der versteht da keinen Spaß.

Die Aussicht aus dem neuen Fenster kann’s mit der alten absolut nicht aufnehmen — Baustelle statt Wald — aber die Küche und das Bad können sich sehen lassen. Auch wenn ich, wie vermutet, wirklich Schwierigkeiten habe, meinen Küchenkrempel unterzukriegen …

Ganz andere Probleme macht mir grade, dass ich fürchte, mein elektronisches Wörterbuch verloren zu haben. Ohne das Teil wird Japanologie nächstes Semester höllisch anstrengend; vom tatsächlichen Warenwert des Dings mal ganz abgesehen. Ich kann mich vage erinnern, es am Dienstag vor Ostern noch gehabt zu haben, aber seitdem …

Mist, das.

Morgen geht’s aber erst nochmal nach Freiburg. Fürth steht auch noch an, und Paris … Aber eins nach dem anderen.

Wann und wo und wie habe ich nur so viel Zeug angehäuft? Und warum wird das Zimmer immer voller, umso mehr Kram ich in Kisten und Koffern zu verstauen versuche? Das soll bitte einer verstehen.

Morgen kommen Vaddern und mein eines Schwesterherz, um mir beim Räumen und Streichen zu helfen. Und natürlich ist grade alles andere interessanter als Packen. Mailbox ausmisten zum Bleistift.
Die J-Studien-Mailinglist, in der ich seit geraumer Zeit Mitglied bin, aber nie schreibe, warf dann auch einige interessante Links auf, so zum Beispiel diesen hier: Arbeiten in Japan: Karaoke für Workaholics, Teil der FOCUS-Reihe „Arbeiten im Ausland“. Ist schon ein Stückchen älter, aber vielleicht doch interessant für den einen oder anderen. Für mich hat der Artikel eher bestätigt, was ich schon lange wusste: für eine Zeit — ein Jahr, zwei — in Japan leben (und arbeiten), gern. Aber für ewig auf den Inseln bleiben könnte ich glaube ich nicht. Schul- und Unialltag ist eben doch Sonderzustand, und das meine ich zu hundert Prozent positiv.

Doch DAAD?

Jule, die ebenfalls für ein Jahr nach Japan geht, hat mir gestern den Tip gegeben, dass man sich wohl noch bis zum 31.03. um ein DAAD-Stipendium bewerben kann.

Warum hab ich das nicht vorher mitgekriegt? Ich war fest davon überzeugt, dass die Bewerbungsfrist ein Jahr vor Antritt des Auslandsaufenthalts liegt! Ich könnt mich selbst in den Allerwertesten beißen, ehrlich. Nach Ostern wird das alles in Angriff genommen, hoffentlich klappt das noch …

Zu erledigen

 Damit ich und alle, die das hier lesen, mir entsprechende Tritte versetzen …

    Samstag:

  • Umzugskartons kaufen
  • aufräumen, ausmisten
  • Sonntag:

  • ausmisten, packen
  • Uni-Kram
  • Montag:

  • Wohnheimverwaltung
  • BAföG-Amt
  • Englisches Seminar (Gutachten)

Jetzt bin ich schonmal wieder in Tübingen, nun darf keine Müdigkeit vorgeschützt werden. Auf, auf …

Ich wüsste zu gern, ob die Teilnehmer des alljährlichen Ritsumeikan-Austauschs noch in Tübingen sind. Bezweifele es zwar irgendwie (Menschenmassen fallen in Tübingen in der vorlesungsfreien Zeit nunmal auf), aber möglich ist es ja trotzdem. Wird sich zeigen.

Stipendium!

Leider kein Vollstipendium, aber ich freu mich trotzdem riesig.

Das Teilstipendium, über das ich heute Mittag per E-Mail informiert wurde, deckt so um die 25% meiner Gesamtkosten, wenn ich vorsichtig bin. Ich freu mich, mache mir lediglich ein bisschen Sorgen, wie es dann mit JASSO u.Ä. aussieht — darum wollte ich mich eigentlich auch noch bewerben, mal sehen.

Auslands-BAföG wäre auch noch ‘ne Option, da müsste ich allerdings schleunigst in die Gänge kommen.

Nix da TOEFL®

Gestern habe ich mich aufgerafft, dem AAA der Rits zu schreiben, um zu Erfahren, wie’s mit dem TOEFL® aussieht und ob’s da wirklich keine andere Möglichkeit gibt.

Heute hatte ich folgende Antwort im Posteingang:

With regards to the TOEFL test, please don’t worry about going out of your way to get this done. A letter from your university (from a teacher, etc.) will be just fine. Just make sure you are able to get it and send it with your application so everything reaches us on time.

Und Grüße sollte ich auch ausrichten.
Großartig ja/nein? Ich werd mich dann wohl mal aufmachen, einen meiner Dozenten um ein Gutachten zu wissen. Ich weiß auch schon, wen ich fragen werde. Und ich konnte der netten Dame im AAA sagen, dass sich die Frage geklärt hat. Jetzt sollte ich mich langsam mal um den Umzug und um die Vervollständigung meiner Unterlagen kümmern … und ums BAföG. Den Haufen Unikram, der noch gemacht sein will, ignorier’ ich erst nochmal.

Lektion des Tages: Manchmal hilft’s, einfach nachzuhaken. Ich hab mir soeben 130€ und eine ganze Menge Stress gespart. Und ich freue mich noch mehr auf die Rits, als ich’s ohnehin schon getan hab.

Flug!

So. Mein Flug ist gebucht!

Am 4. September geht’s mit der Air France auf nach Paris, von da aus dann weiter nach Osaka. Ich werd morgens am Freitag, dem 5. September, dort ankommen; zwei Wochen, bevor das eigentliche Programm beginnt. Das sollte mir reichlich Zeit geben, mich einzugewöhnen, die Gänge auf Ämter etc zu erledigen (die “Alien Registration”, die ja immer für Erheiterung sorgt…), mich zu immatrikulieren oder was sonst an Unisachen notwendig ist, ein Handy zu organisieren, mich zu akklimatisieren, mein Zimmer einzurichten etc. etc.

Der Plan ist nach wie vor, außer Kleidungsstücken kaum etwas mitzunehmen. Mal sehen, ob ich das durchhalte … ich glaube eben nach wie vor nicht daran, dass ich in Japan passende Kleidung finde; das ist in Deutschland schon schwierig genug. Socken werde ich allerdings en masse kaufen, das war letztes Mal schon so … Ich freu mich drauf.

Und was den TOEFL-Ärger angeht, habe ich mich von Franey und meiner 先輩 Antje beraten lassen und erstmal eine E-Mail an das AAA der Rits geschrieben. Mal sehen, was die dazu sagen.

TOEFL®

ARGH.

Grade habe ich beim Durchsehen meiner Bewerbungsunterlagen gesehen, dass der TOEFL®-Test, von dem ich dachte, dass er nur für Bewerber um das JWP gebraucht wird, offenbar für alle verpflichtend ist.

Schöner Mist.

Der nächste Test-Termin in Tübingen ist am 26. April, die Unterlagen müssen aber bis zum 20. April vollständig in Kyōto sein.

Was nun?

Ich schätze, ich werde mich ans E-Mail-Schreiben machen müssen. Vielleicht weiß das AAA weiter.

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